Wie sich unter Trainer Kramer das Spiel von Arminia-Torwart Ortega Moreno verändert hat
Über kurz oder lang

Bielefeld -

So erfolgreich der Fußball in Arminias Aufstiegssaison 2019/20 unter Trainer Uwe Neuhaus auch war: Das Bielefelder Publikum hatte Mühe, sich an das bisweilen riskante Kurzpassspiel des DSC zu gewöhnen. Insbesondere dann, wenn Torwart Stefan Ortega Moreno mal wieder einen gewagten Ball zu einem der Verteidiger spielte, anstatt die Kugel nach vorn zu dreschen, wurde es unruhig auf den Rängen. Von Dirk Schuster
Montag, 12.04.2021, 20:30 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 12.04.2021, 20:30 Uhr
„Es bringt ja nichts, den Ball vorne reinzuschlagen, wenn unsere Verteidiger frei sind“, sagt Stefan Ortega Moreno. Foto: Starke
 Es brauchte seine Zeit, bis die Fans Vertrauen gefasst hatten – in Neuhaus, in Ortega Moreno und in die Spielweise insgesamt. Neuhaus‘ Nachfolger Frank Kramer hat Arminias Spielstil in der Bundesliga nun verändert. Weniger Ballbesitz, dafür mehr Umschaltmomente und größere Zielstrebigkeit in Richtung gegnerisches Tor. Das wirkt sich auch auf die Aktionen des Torwarts aus. Unter Kramer spielt Ortega Moreno deutlich mehr lange Bälle als noch unter Neuhaus. „Er hat einen anderen Ansatz“, sagte Ortega Moreno zuletzt bei Dazn. Der 28-Jährige betonte aber auch, dass Kramer sowohl ihn als auch Torwarttrainer Marco Kostmann „mit ins Boot nimmt.
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