Im ersten Spiel unter Neu-Trainer Kramer steht hinten die Null – Gegen Bremen muss mehr Torgefahr her
In der Offensive klarer werden

Bielefeld -

Die Stühle waren nicht da. Dort, etwa zwei Meter vor der Ersatzbank, wo sonst während der Spiele von Arminia Bielefeld immer Uwe Neuhaus und Peter Nemeth saßen, war kein Sitzplatz vorgesehen. Der neue DSC-Trainer Frank Kramer verzichtete darauf, und ein Stuhl wäre auch völlig unnötig gewesen. Kramer stand während seines Debüts gegen den 1. FC Union Berlin (0:0) sowieso fast die gesamte Zeit an der Linie. Von Jens Brinkmeier
Montag, 08.03.2021, 19:30 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 08.03.2021, 19:30 Uhr
In seinem neuen Revier: Frank Kramer benötigte keinen Stuhl, der 48-Jährige war gegen Union fast die gesamte Spielzeit in der Coaching Zone unterwegs. Foto: Thomas F. Starke
Von dort versuchte der 48-Jährige immer wieder, seine neue Mannschaft zu unterstützen. Während einer Unterbrechung rief er auch gleich drei Profis zu sich, um weitere Anweisungen zu geben. Am Ende stand zwar nicht der nach der Neuhaus-Entlassung erhoffte schnelle Befreiungsschlag, aber immerhin wurde die Negativserie gestoppt: Zuletzt hatte der Aufsteiger fünfmal in Folge mindestens drei Gegentore pro Spiel kassiert. Jetzt geht es darum, die defensive Stabilität zu bewahren und gleichzeitig mehr Durchschlagskraft in der Offensive zu entwickeln.
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