Arminias neuer Chefcoach hat seine Arbeit aufgenommen – Vertrag bis Juni 2023 – PK am Mittag
Kramer leitet erstes Training

Bielefeld -

Frank Kramer hat am Dienstagvormittag erstmals das Training bei Arminia Bielefeld geleitet, anschließend wurde er auf einer virtuellen PK offiziell vorgestellt.

Dienstag, 02.03.2021, 10:40 Uhr aktualisiert: 02.03.2021, 15:28 Uhr
Alles hört jetzt auf sein Kommando: Frank Kramer spricht zu seiner neuen Mannschaft. Foto: Thomas F. Starke

Der 48-Jährige ist beim Fußball-Bundesligisten der Nachfolger von Uwe Neuhaus, der am Montag – ebenso wie Peter Nemeth – von seinen Aufgaben entbunden wurde. Der Verein bestätigte den Wechsel am Dienstag um 10.32 Uhr mit einer Pressemitteilung. Kramer unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2023.

DSC-Sportgeschäftsführer Samir Arabi: „Wir haben mit Frank Kramer überzeugende Gespräche geführt und freuen uns auf die gemeinsame Aufgabe, unsere Mannschaft in allen Bereichen weiterzuentwickeln. Frank ist ein vielschichtiger Trainer mit reichlichen Erfahrungen im Profi- und Nachwuchsbereich. Wir sind davon überzeugt, dass er mit seinen fachlichen und analytischen Qualitäten der Trainertyp ist, der zum Arminia-Weg passt und den wir für die nächsten Entwicklungsschritte brauchen.“ Frank Kramer freut sich auf die neue Aufgabe: „Arminia hat in den letzten Jahren eine tolle Entwicklung genommen und ist ein spannender Verein, der einen sehr seriösen und perspektivisch ausgerichteten Eindruck auf mich macht. Ich freue mich, jetzt ein Teil davon zu sein. Ich habe totale Lust auf die Arbeit mit den Spielern und der gesamten Mannschaft.“

Arminia hatte erklärt, mit dem Trainerwechsel der Mannschaft im Abstiegskampf nochmal „einen besonderen Impuls“ geben zu wollen. Ursprünglich war ein Wechsel erst für den Sommer geplant gewesen, „im Rahmen der langfristigen strategischen Zukunftsplanung“, wie es vom Klub hieß. Kramer hat nun fünf Tage Zeit, sein neues Team kennenzulernen und auf das erste Spiel vorzubereiten. Am Sonntag (18 Uhr) trifft der DSC auf den 1. FC Union Berlin.

Vorstellung auf virtueller Pressekonferenz zwischen den Trainingseinheiten

Am Dienstagmittag, zwischen den beiden Trainingseinheiten, wurde Frank Kramer auf einer virtuellen Pressekonferenz – eingerahmt von den Geschäftsführern Markus Rejek und Samir Arabi – offiziell vorgestellt. Kramer erklärte zum Abstiegskampf, aus seiner Sicht sei „der Weg der Mannschaft noch nicht zu Ende“. Arabi ist überzeugt davon, die „Chance für das große Ziel Klassenerhalt zu erhöhen“. Das sei die kurzfristige Aufgabe, perspektivisch gehe es eben darum, den Weg als Entwicklungs- und Ausbildungsverein weiter zu gehen. „Und da ist Frank die absolute Wunschlösung.“

Kramer wolle bis Sonntag viele Eindrücke sammeln und Gespräche führen. Der neue Chefcoach bringt einen eigenen Co-Trainer mit: Stefan Kleineheismann (33). Gemeinsam wolle man auf vielen bestehenden Dingen aufbauen, denn „Uwe Neuhaus und Peter Nemeth haben hier fantastische Arbeit abgeliefert. Wir werden nichts revolutionieren“, wie Kramer sagte. Der Nachfolger respektiere die Reaktion der Fans, die größtenteils mit völligem Unverständnis auf die Neuhaus-Entlassung reagierten. „Aber ich bin für den Wechsel nicht verantwortlich. Durch harte Arbeit wollen wir alle gemeinsam die Stimmung wieder in die richtigen Bahnen lenken.“

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