Arminias Geschäftsführer Arabi und Rejek beziehen Stellung – finanzielle Vorsorge für Trainerwechsel getroffen
„Den Shitstorm müssen wir aushalten“

Bielefeld -

Die Reaktionen der Arminia-Anhänger sind eindeutig: Sie können in der deutlichen Mehrzahl die Trennung von Trainer Uwe Neuhaus nicht nachvollziehen. Die beiden DSC-Geschäftsführer Markus Rejek und Samir Arabi nehmen Stellung.

Montag, 01.03.2021, 20:58 Uhr aktualisiert: 01.03.2021, 21:10 Uhr
Markus Rejek (links) und Samir Arabi Foto: Thomas F. Starke

Bei einer „Kicker“-Umfrage halten 90 Prozent der Fans die Entscheidung des Klubs für falsch. Etliche Anhänger machten, insbesondere in den Sozialen Medien, ihrem Unmut mit teils deutlichen Worten Luft. „Es ist nicht Teil unseres Geschäfts, es allen recht zu machen“, sagte Arminias kaufmännischer Geschäftsführer Markus Rejek am Montagabend in einer virtuellen Medienrunde. „Wir haben mit solchen Reaktionen gerechnet und können es auch nachvollziehen, weil Fans diese interne Sichtweise nicht haben können. Aber wir müssen den Mut haben, solche Entscheidungen zu treffen. Den Shitstorm müssen wir aushalten in dem Wissen, für den Verein eine richtige und wichtige Entscheidung getroffen zu haben.“

Sportchef Samir Arabi erklärte dazu: „Wir hatten auch in der Vergangenheit schon Situationen, in denen der eine oder andere Trainerwechsel auf großes Unverständnis gestoßen ist, siehe der von Jeff Saibene zu Uwe Neuhaus.“ Arabi erklärte, dass man die Entscheidung aber weder von den Fans noch von den Spielern abhängig gemacht habe. „Wir hatten sicher keine Schalker Verhältnisse. Ich habe Fabi (Fabian Klos, Kapitän) als erstes informiert, der Rest ist dann über den Mannschaftsrat informiert worden. Sie haben es zur Kenntnis genommen, damit war das Thema dann auch erledigt“, sagte er.

Rejek betonte zudem, dass der DSC in seiner „Planung für die neue Saison auch in der Lizenzierung, die am 15. März ansteht, einen Trainerwechsel berücksichtigt und integriert“ habe und „wir nicht auf finanzielle Fremdmittel oder externe Mittel zurückgreifen“.

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