Vor dem Spiel bei Arminia: Eintracht-Coach Hütter trotz vier Abgängen optimistisch
Startelf-Chance für Jovic

Frankfurt/Main -

Bas Dost verabschiedete sich schon vor dem Jahreswechsel, nun muss Adi Hütter bei Eintracht Frankfurt auch ohne den zurückgetretenen Kapitän David Abraham, Dominik Kohr und Danny Costa planen.

Freitag, 22.01.2021, 18:59 Uhr aktualisiert: 22.01.2021, 19:03 Uhr
Trainer Adi Hütter (links) mit Luka Jovic Foto: imago

Kohr ist bereits an Rhein-Main-Rivale FSV Mainz 05 verliehen, da Costa absolvierte am Freitag den Medizincheck in Mainz und wird ebenfalls bis Jahresende für die abstiegsbedrohten Rheinhessen auflaufen.

„Ich gehe schon davon aus, dass wir mit diesem etwas dünneren Kader noch viel Qualität haben. Ich würde nicht dafür plädieren, unbedingt noch einen Neuen zu holen“, sagte Hütter. Den Dost-Abgang kompensieren die Hessen exzellent mit Real-Madrid-Rückkehrer Luka Jovic, der am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Arminia Bielefeld erstmals in der Startelf stehen könnte.

Für Abraham soll künftig Tuta spielen, Kohr und da Costa hatten ohnehin keinen Stammplatz. „Grundsätzlich bin ich mit dem Kader zufrieden. Natürlich darf jetzt nicht allzu viel passieren“, betonte Hütter. In Mainz hingegen sollen Kohr und da Costa die dringend benötigte Verstärkung bringen, um einen Abstieg in die 2. Liga noch zu verhindern.

Der Trend bei der Eintracht ist - ganz anders als in Mainz - sehr positiv. Mit sechs unbesiegten Liga-Spielen (davon vier Siege) näherte sich das Hütter-Team zuletzt wieder den Europapokal-Plätzen. Auf die Frage, welche Ausbeute er sich nach 27 Zählern in der Hinrunde für die Rückserie wünsche, antwortete Hütter: „Am besten so viele Punkte, dass am Ende ein internationaler Platz rausschaut.“ Er erwarte, dass es dafür wohl noch einmal 27 bis 30 Punkte benötige.

Die ersten drei Zähler sollen gleich bei Aufsteieger Bielefeld eingefahren werden. Doch Hütter warnte mit Blick auf das 3:0 der Arminen gegen Stuttgart vor dem gefährlichen Außenseiter. „Sie sind angekommen in der Bundesliga, stehen mit 17 Punkten da - deswegen erwartet uns schon wieder ein sehr intensives Bundesliga-Spiel“, sagte der Coach. Explizit hob er Kreativspieler Ritsu Doan, Torjäger Fabian Klos und Torhüter Stefan Ortega hervor. Dieser spiele bei der Arminia „eine Art Libero“, verdeutlichte Hütter.

Bei seinem eigenen Team kann er außer Aymen Barkok (fünfte Gelbe Karte) alle Profis einsetzen. Sebastian Rode (zuletzt Knieprobleme) und Martin Hinteregger (Schlag auf den Oberschenkel) sind einsatzbereit und treten die Reise an. Bei Hinteregger müsse „fast der Fuß wegstehen“, damit dieser mal nicht zur Verfügung stehe, hob der Chefcoach aus Österreich hervor.

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