Arminia-Torwart Stefan Ortega wird „auf Gilead“ Vater
Anpfiff fürs Familienleben

Bielefeld (WB) -

Für Stefan Ortega Moreno ist es wahrhaftig eine Englische Woche: Am Mittwochabend beim 3:0-Sieg von Arminia Bielefeld gegen den VfB Stuttgart staunte Fußballdeutschland noch, wie der Keeper mit unglaublichen Paraden seinen Kasten sauber hielt. Wenige Stunden später stand der Spieler des Spiels nicht mehr zwischen den Pfosten, sondern mit seiner Freundin Sabina im Kreißsaal des Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB). „Auf Gilead“ ist am Donnerstag Tochter Alba Lucía auf die Welt gekommen.

Freitag, 22.01.2021, 15:55 Uhr aktualisiert: 22.01.2021, 19:04 Uhr
Chefärztin Prof. Dr. Constanze Banz-Jansen (rechts), Oberarzt Uwe Graf (links) und Gesundheits- und Krankenpflegerin Melanie Lüdtke gratulieren Mutter Sabina und Stefan Ortega Moreno zur Geburt von Alba Lucía. Foto: Manuel Bünemann/Evangelisches Klinikum Bethel

Um 10.39 Uhr war das Schwierigste geschafft: Alba Lucía, 2855 Gramm schwer und 51 Zentimeter groß, war geboren. Kurze Zeit später war auf Instagram zu sehen, wie die kleine Hand des Säuglings den Daumen der Mutter hält. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl – so viel Liebe auf einmal“, sagt Mama Sabina, der es genau wie dem Säugling hervorragend geht.

Für die überglücklichen Eltern ist Alba Lucía das erste Kind. „Helles Licht“ bedeutet der Name, der wie Stefan Ortega spanische Wurzeln hat. „Wir haben uns hier sehr wohl und in jeder Situation sicher gefühlt“, beschreibt das Paar den Aufenthalt im Krankenhaus. Das hört Oberarzt Uwe Graf gerne. Er hatte Alba Lucía mit dem Hebammen-Team auf die Welt geholfen. „Die Geburt lief ganz reibungslos“, erzählt er. Das Spiel hatte der Arminia-Fan am Abend selbst noch verfolgt und war dann am Morgen im Kreißsaal auf Ortega und seine Freundin getroffen.

Jetzt hält der Keeper keine Torschüsse, sondern den süßen Nachwuchs in den Händen. „Ich bin extreme Emotionen gewöhnt, aber dies hier ist mit nichts zu vergleichen! Als Alba Lucía auf der Welt war, sind bei Sabina und mir Tränen geflossen“, verrät der stolze Vater. Schon am Freitagnachmittag kann es nach Hause gehen. Und das bedeutet: Anpfiff fürs Familienleben!

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