Die Stimmen zu Arminias 0:0 bei 1899 Hoffenheim
„Jetzt ärgert man sich enorm“

Sinsheim (WB/jen) -

Arminia Bielefeld hat bei Europa-League-Teilnehmer 1899 Hoffenheim ein 0:0 geholt.

Samstag, 16.01.2021, 18:24 Uhr aktualisiert: 16.01.2021, 18:40 Uhr
Hier hätten die Bielefelder gerne einen Elfmeter bekommen: Sven Schipplock (vorne) kommt im Zweikampf mit Stefan Posch zu Fall. Der Pfiff blieb aber aus. Foto: Thomas F. Starke

Manch ein Armine trauerte nachher sogar zwei verlorenen Punkten hinterher – und einem nicht gegeben Strafstoß. Die Stimmen zum Spiel:

Arminias Trainer Uwe Neuhaus: „Der Punkt ist verdient, wir sind zufrieden. In der Anfangsphase haben wir es nicht so gut gemacht, dann aber defensiv die Grundlage für diesen Punkt gelegt. In der zweiten Halbzeit haben wir es offensiv besser gemacht und hätten mit etwas Glück gewinnen können. Manchmal muss man den Punkt einfach mitnehmen, das tut gut. Wir haben gegen einen Gegner gespielt, der international noch dick im Geschäft ist, das gibt ein gutes Gefühl. Ich habe gerade die Szene (vermeintliches Foul an Sven Schipplock, Anm. der Red.) noch mal gesehen: Wir spielen zuerst den Ball und dann gibt es unten den Kontakt. Da sollte man Elfmeter geben.“

Arminias Kapitän Fabian Klos: „Wir haben zu Null gespielt, und das ist eine große Voraussetzung, um in dieser Liga bestehen zu können. Wir haben nur eine der letzten vier Partien verloren, das zeigt unsere Stabilität. Man entwickelt als Spieler ein Gefühl, wie es läuft. Zum Ende hin hatte ich das Gefühl, dass es auf beiden Seiten sehr offen ist, aber den Punkt nehmen wir gerne mit. Torchancen hatten wir mindestens eine sehr sehr gute. Wir haben es uns hoffentlich für Mittwoch aufgehoben. Wir konnten leider leider die Verunsicherung der Hoffenheimer nicht ausnutzen. Sie haben eine gute Mannschaft und werden ihre Punkte noch holen.“

Arminias Ex-Hoffenheimer Sven Schipplock: „Es war eine wirklich gute Leistung von uns. Die Hoffenheimer hatten in der ersten Halbzeit eine große Chance. Ansonsten war es ein ausgeglichenes Spiel mit wenig Chancen auf beiden Seiten. Zum Ende hin hätten wir das Spiel auf unsere Seite reißen können und wären mit einem 1:0 nach Hause gegangen. Dann wären alle happy gewesen, so ist es ein bisschen ärgerlich. Ich bin Stürmer und will immer gewinnen. Ich habe gemerkt, dass es ein offenes Spiel ist. Ich dachte, wenn ich noch mal einen Impuls gebe, dass wir dann noch ein paar Chancen kriegen und wir vielleicht mit einem dreckigen 1:0 nach Hause gehen. Ich habe alles versucht, wir haben noch mal Druck gemacht, aber am Ende hat ein bisschen das Glück gefehlt. Wenn man den Spielverlauf sieht, ärgert sich jeder in der Kabine, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben. Im Vorhinein hätten wir gesagt, ein 0:0 ist okay. Aber jetzt ärgert man sich enorm.“

Hoffenheims Angreifer Ihlas Bebou: „Wir müssen im letzten Drittel konsequenter sein, dann werden wir auch wieder mehr Tore schießen. Natürlich sehen wir uns woanders in der Tabelle. Wir wissen, was wir können und zweifeln nicht an uns.“

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