Arminias Neuzugang spielte zuletzt keine Rolle mehr - Neuhaus: „Leistungsgesellschaft“
Neue Hoffnung für Gebauer

Bielefeld -

Obwohl sie gesund waren, durften die Offensivspieler Sergio Cordova und Joan Simun Edmundsson am vergangenen Wochenende nicht mit zum Auswärtsspiel des DSC Arminia nach Leipzig fahren. Ob die beiden Aussortierten am Samstag beim Bundesliga-Heimspiel gegen Mainz 05 wieder zum Kader zählen, ließ DSC-Trainer Uwe Neuhaus am Donnerstag offen.

Freitag, 04.12.2020, 11:30 Uhr
Von der Tribüne ins Team? Armine Christian Gebauer (links) Foto: Starke

In Christian Gebauer und Noel Niemann spielten zuletzt zwei weitere Neuzugänge keine Rolle. Dazu erklärte Neuhaus: „Das ist eine Leistungsgesellschaft. Wir haben einen großen Kader. Man kann natürlich jeden einzelnen Spieler durchgehen, aber allgemein geht es darum, Leistung anzubieten. Und die versuche ich gerecht einzuordnen. Es liegt an jedem selbst, ob er dabei ist oder nicht.“ Es sei Konstanz gefragt. Neuhaus: „Wer etwas anbietet, wird auch belohnt.“

Flügelstürmer Gebauer, der im Sommer vom österreichischen Erstligisten SCR Altach kam, bestritt beim 1:4 gegen Bayern München (17. Oktober, 4. Spieltag) seinen bisher letzten Einsatz. Seitdem schaffte es der 26-Jährige nicht mal mehr auf die Bank. „Gebauer abzuschreiben, nur weil er gegen Bayern kein gutes Spiel gemacht hat, darf nicht der einzige Grund sein“, sagte Neuhaus und erklärte: „Auf seiner Position herrscht ein großer Konkurrenzkampf. Sich da durchzusetzen, ist vielleicht schwieriger als auf der einen oder anderen Position. Dem muss er sich stellen.“

Im Anschluss an Arminias 0:5-Pleite vor vier Wochen bei Union Berlin hatte Neuhaus erklärt, den Resetknopf drücken zu wollen: „Ich kann sagen, dass er von dem Zeitpunkt an richtig gut trainiert hat.“ Was bedeuten dürfte, dass Gebauer offenbar ganz gute Karten hat, gegen Mainz zumindest mal wieder auf der Bank Platz nehmen zu dürfen.

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