Arminias Stürmer äußert sich im Podcast von Kicker und Dazn
Klos kontert Kritiker

Bielefeld (WB/jen). Arminia Bielefelds Rekordtorschütze Fabian Klos wartet noch auf sein erstes Bundesligator. Dass nach sechs Spieltagen schon kritische Stimmen laut werden, kann der Kapitän des Aufsteigers nicht nachvollziehen.

Montag, 02.11.2020, 21:39 Uhr aktualisiert: 02.11.2020, 21:50 Uhr
Arminias Kapitän und Rekordtorjäger Fabian Klos Foto: Thomas F. Starke

Im Podcast „kicker meets Dazn“ äußert sich der 32-Jährige, der in der Aufstiegssaison mit 21 Toren bester Schütze der 2. Liga war, über Anpassungsprobleme und seine bisherige Torlosigkeit in der auch für ihn ungewohnten Umgebung. „Grundsätzlich ist die Qualität der Spieler und Mannschaften, gegen die wir spielen, deutlich höher. Man merkt schon nach sechs Spielen, dass die Schere weit auseinander geht zwischen erster und zweiter Liga.“ Er selbst habe deutlich weniger Ballkontakte und entsprechend auch weniger Abschlüsse.

Seinen Kritikern entgegnet Klos folgendes: „Ich finde es teilweise schon ein bisschen frech, dass man mir da nicht eine gewisse Zeit zugesteht, um mich an das höhere Niveau zu gewöhnen.“ Er frage sich, was die Leute von ihm erwarten. „Dass ich nach sechs Spieltagen direkt hinter Lewandowski und Haaland in der Torschützenliste stehe?“ Auch nach seinen Aufstiegen von der 3. in die 2. Liga habe er eine Anpassungszeit benötigt. „Speziell als Mittelstürmer bist du Held oder Arschloch. Aber damit musst du klar kommen. Das gehört zu dem Business dazu“, betont er. Er lächle Kritik einfach weg.

Generell müsse die Mannschaft nach vier Punkten aus den ersten sechs Spielen und zuletzt vier Niederlagen in Serie „deutlich mutiger agieren, als wir es bisher gemacht haben. Denn wir können auch Fußball spielen, nur leider trauen wir es uns noch nicht zu.”

 

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