Kommentar zum DSC Arminia Bielefeld
Ohne absoluten Willen geht‘s nicht

Es ist nach den sechs Spieltagen, die Arminia Bielefeld bislang in der Bundesliga bestritten hat, deshalb wohl die größte Überraschung: Dieses große Kämpferherz, diese ultimative Selbstüberzeugung des Zweitligameisters, sind irgendwo zwischen Aufstiegsfeierlichkeiten und Bundesliga-Realität abhanden gekommen.

Sonntag, 01.11.2020, 18:26 Uhr aktualisiert: 02.11.2020, 11:06 Uhr
Frustrierte Arminen: Sergio Cordova (links) und Manuel Prietl (Zweiter von links) nach dem 2:0 der Dortmunder. Foto: Thomas F. Starke

Die sportliche Erwartungshaltung an einen Aufsteiger ist naturgegeben überschaubar. Niemand erwartet locker herausgespielte Siege gegen die Bayern oder den BVB. Keiner geht von einer Saison ohne eine Vielzahl von Rückschlägen aus. Was man allerdings erwarten darf: Einen aufopferungsvollen Kampf um die Klasse und den unbedingten Willen, diese vielleicht einmalige Chance nutzen zu wollen. Oder den besten Mannschaften Deutschlands einfach mal energisch die Stirn zu bieten. Denn auch als Außenseiter darf man kämpfen. Vielleicht sogar erst recht bis zum Umfallen.

Es ist nach den sechs Spieltagen, die Arminia Bielefeld bislang in der Bundesliga bestritten hat, deshalb wohl die größte Überraschung: Dieses große Kämpferherz, diese ultimative Selbstüberzeugung des Zweitligameisters, sind irgendwo zwischen Aufstiegsfeierlichkeiten und Bundesliga-Realität abhanden gekommen.

06. Spieltag: DSC Arminia vs. Borussia Dortmund 0:2

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Sicher kann der DSC in vielen Fällen sportlich mit den wirtschaftlich so millionenfach überlegenen Konkurrenten nicht mithalten. Was die Arminen allerdings tun können ist, alles zu geben, immer, in jedem Spiel, gegen jeden Gegner, bis zur letzten Minute.

Mit Publikum wäre diese teils nicht vorhandene Leidenschaft womöglich leichter zu kompensieren. Doch Publikum wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Heißt: Für den unbedingten Willen, immer alles zu geben, muss der DSC Arminia ganz alleine sorgen.

 

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