Dortmunds Trainer Favre erwartet viel Gegenwehr in Bielefeld
„Es wird ein schweres Spiel“

Dortmund/Bielefeld -

Als wenn der Name des Konkurrenten und sein kickendes Personal nicht schon genug des Guten wären, tritt der klare Favorit Borussia Dortmund bei Aufsteiger Arminia Bielefeld am Samstag auch gleich noch mit viel Rückenwind an.

Freitag, 30.10.2020, 17:08 Uhr aktualisiert: 30.10.2020, 19:13 Uhr
BVB-Trainer Lucien Favre lobt die Arminia vor dem direkten Duell: „Sie sind Aufsteiger, aber sie sind gut.“ Foto: dpa

Dem 3:0 im Revierderby gegen Schalke folgte unter der Woche das, wenn spielerisch auch ziemlich zähe , 2:0 gegen Zenit St. Petersburg in der Champions League. Es läuft also beim Bundesliga-Dritten.

Allerdings gehen die Spiele im Drei-Tage-Rhythmus auch an die Substanz, wie Trainer Lucien Favre sagte: „Es ist viel, aber wir müssen das beherrschen, das ist unser Job. Wir werden viel rotieren“, kündigte der BVB-Coach vor dem Gastspiel in Bielefeld an. Welcher seiner Stars am Samstag auf der Alm auf der Bank sitzt und wer nicht, dazu wollte sich der Schweizer allerdings nichts entlocken lassen: „Natürlich werden wir rotieren. Ich weiß nur noch nicht wie viel. Das ist logisch und nötig.“

Eine Woche vor dem Bundesliga-Spitzenspiel gegen Meister Bayern München hofft der BVB, sich in Bielefeld den nächsten Schub für den Ligaklassiker holen zu können . Allerdings weiß Favre durchaus um die Qualität des DSC, wie er am Freitag bei der Pressekonferenz betonte: „Wir müssen uns auf alle Möglichkeiten vorbereiten. Vielleicht werden sie pressen, vielleicht warten sie ab. Wir müssen auf alle Situationen vorbereitet sein. Ich bin überzeugt, dass es ein sehr schweres Spiel wird.“ Vier der bisherigen fünf Partien der Arminen habe er gesehen und wisse deshalb um die Qualität der Ostwestfalen: „Sie sind Aufsteiger, aber sie sind gut.“

Bei den Dortmundern freut sich vor allem Michael Zorc (58) auf den Trip nach Bielefeld und ein Wiedersehen mit Uwe Neuhaus (60). Als der heutige DSC-Trainer im Sommer 1998 als Co-Trainer beim BVB begann, trat Zorc seinen Job als Sportlicher Leiter der Borussen an. Während sich die Wege von Neuhaus und dem BVB 2004 wieder trennten, ist Zorc bis heute als Sportchef der Dortmunder tätig.

„Wir haben mit Uwe viele Jahre zusammengearbeitet – in sehr guter Art und Weise. Es wird ein schönes Wiedersehen. Uwe ist einfach ein super Typ“, freut sich Michael Zorc, einen alten Weggefährten wiederzutreffen.

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