„Gut für Henke, dass ich festgehalten wurde“ – Ex-Arminia-Coach wird auf dem Platz vom Sportdirektor attackiert
Eklat: Ingolstadts Henke tritt Kaiserslautern-Trainer Jeff Saibene

Kaiserslautern/Bielefeld (WB/sba). Der Sport rückte am Mittwochabend auf dem Betzenberg schnell in den Hintergrund: Nach dem 1:1 zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem FC Ingolstadt soll FCI-Sportdirektor Michael Henke (63) den ehemaligen Arminia-Trainer und aktuellen FCK-Coach Jeff Saibene (52) getreten haben.

Donnerstag, 22.10.2020, 08:40 Uhr aktualisiert: 22.10.2020, 10:56 Uhr
Jeff Saibene muss nach dem Tritt von Torwart Fabijan Buntic zurückgehalten werden. Foto: imago

Als sich Trainer, Spieler und Schiedsrichter nach dem Abpfiff zum üblichen Handshake auf dem Platz trafen, trat Michael Henke dem neuen Lautern-Trainer von hinten in die Beine – das belegen TV-Bilder. Henke und Saibene kennen sich gut. Bis März stand der Ex-DSC-Coach bei den Ingolstädtern als Trainer an der Seitenlinie.

Auf dem Platz musste Saibene anschließend vom Torwart zurückgehalten werden, während sich Henke, gebürtig aus Büren im Kreis Paderborn, schnell aus dem Staub machte. „Das sah ja aus wie im Boxkampf. Gut für Henke, dass ich festgehalten wurde“, sagte Saibene noch auf dem Platz und betonte gegenüber „Magenta Sport“: „Das spricht für sich. Das sagt alles über...“ und unterbrach sich dann lieber selbst.

Bei der anschließenden Pressekonferenz trat der eigentlich immer gefasste Jeff Saibene dann auch wieder entspannter auf. „Es ist nicht der Rede wert, es war ein kleines Gerangel. Ich habe einen Tritt von ihm gespürt, aber es ist komplett harmlos“, sagte Saibene.

Auch Michael Henke äußerte sich später zu dem Vorfall. Gegenüber dem Donaukurier sagte der 63-Jährige, dass der Tritt „mehr freundschaftlich“ gemeint gewesen sei.

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