Arminias Ex-Trainer spürt „große Motivation“
Bestätigt: Saibene übernimmt FCK

Kaiserslautern (WB/dpa). Jeff Saibene ist neuer Trainer beim 1. FC Kaiserslautern. Der 52 Jahre alte Luxemburger wird bereits im Auswärtsspiel beim SV Wehen Wiesbaden am Montag erstmals an der Seitenlinie stehen, teilte der Tabellenletzte der 3. Fußball-Liga am Freitag mit.

Freitag, 02.10.2020, 16:52 Uhr aktualisiert: 02.10.2020, 17:04 Uhr
Jeff Saibene trainiert ab sofort den Drittligisten 1. FC Kaiserslautern. Foto: dpa

Mit ihm wechselt sein Co-Trainer Ryszard Komornicki auf den Betzenberg. Zuvor hatte Sport1 darüber berichtet. Saibene war bis zum 27. Spieltag der vergangenen Saison Trainer beim Liga-Konkurrenten FC Ingolstadt. Davor trainierte er Arminia Bielefeld. Er tritt die Nachfolge des freigestellten Boris Schommers an. Zuletzt hatte Ex-Profi Oliver Schäfer das Training geleitet.

Saibene war von März 2017 bis Dezember 2018 Trainer beim damaligen Zweitligisten Arminia Bielefeld und führte die abstiegsbedrohte Arminia, die seine erste Station im deutschen Profifußball war, 2016/17 zum Klassenerhalt. In der darauffolgenden Saison wurde der DSC unter seiner Leitung Vierter. In der Folgesaison lief es nicht mehr rund, sodass Saibene nach neun Ligaspielen in Folge ohne Sieg und dem Ausscheiden im DFB-Pokal im Heimspiel gegen den MSV Duisburg im Dezember 2018 für seinen Nachfolger Uwe Neuhaus Platz machen musste.

Zuletzt stand der Fußballlehrer bis März 2020 beim Lauterer Ligakonkurrenten FC Ingolstadt unter Vertrag.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Jeff Saibene einen neuen Cheftrainer für den FCK gewinnen konnten, der über viel Erfahrung verfügt, der den deutschen Fußball und die 3. Liga kennt und mit Arminia Bielefeld bereits einen deutschen Traditionsverein erfolgreich trainiert hat. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir mit ihm einen fachlich und menschlich sehr guten Cheftrainer für den FCK gefunden haben“, wird FCK-Sportdirektor Boris Notzon auf der Internetseite des Vereins zitiert.

Saibene sagt: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe hier beim FCK und habe eine sehr große Motivation, bei einem Verein arbeiten zu dürfen, der so viele Menschen bewegt. Wir müssen hart arbeiten, um die Leidenschaft und das berühmte Betze-Feeling wieder zu entfachen und die Menschen rund um den Verein mitzunehmen. Ich weiß was hier beim FCK möglich ist und freue mich besonders darauf, wenn wieder viele Fans ins Stadion kommen dürfen.“

Saibene hat bereits zu seiner Bielefelder Zeit davon gesprochen, als Junge gemeinsam mit seinem Vater von Luxemburg nach Kaiserslautern gefahren zu sein, um den FCK spielen zu sehen. Bei der Pressekonferenz meinte er: „Es muss so ungefähr 43 Jahre her sein, dass ich hier mal mit meinem Vater hinter Ronnie Hellström auf dem Betzenberg stand. Ich hätte mir nicht träumen lassen, hier mal Trainer zu sein.”

Carsten Rump, der sowohl bei Arminia als auch anschließend in Ingolstadt Saibenes Co-Trainer war, wechselt nicht mit dem Luxemburger in die Pfalz.

 

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