Kommentar zu Arminias Bundesligaauftakt
Ein gutes Omen?

Können Sie sich noch an Patrick Owomoyela, Markus Schuler, Rüdiger Kauf oder Marco Küntzel erinnern? Es waren vier von elf Spielern in der Startformation, die vor etwas mehr als 16 Jahren am ersten Bundesligatag der Saison 2004/05 für Arminia auf dem Platz standen. Der DSC trat als Aufsteiger gegen Borussia Mönchengladbach an und erkämpfte sich ein 0:0 zum Saisonauftakt. 33 Spieltage später beendeten die Arminen die Saison mit 40 Punkten als Tabellen-13. – Klassenerhalt.

Sonntag, 20.09.2020, 18:28 Uhr aktualisiert: 20.09.2020, 18:30 Uhr
Die Arminen dürfen bei ihrer Bundesliga-Rückkehr einen Punkt bejubeln. Foto: Thomas F. Starke

Lediglich eine Statistik? Oder doch ein gutes Omen für die Arminia der Saison 2020/21? Legt dieses 1:1 in Frankfurt am Ende auch die Basis für ein weiteres Jahr Bundesliga?

Diese Fragen mit einem klaren Ja zu beantworten, wäre in etwa so seriös, wie dem FC Schalke 04 die Deutsche Meisterschaft zu prophezeien. Aber immerhin lässt der Auftakt des Neulings aufhorchen. Der Stimmungskiller Pokal-Aus hatte zum Glück der Arminen weniger mentale Auswirkung als der ein oder andere insgeheim befürchtet haben dürfte. Gegen die bundesligaerfahrene Eintracht trat der Aufsteiger mutig und manchmal spielerisch stark auf.

Nur war längst nicht alles Glanz und Gloria – so viel ist klar. Hier und da ein weiches Knie, eine Unsicherheit und ein Wackler gehörten naturgegeben dazu. Hinzu kam eine große Portion Glück, dass Frankfurt sich längst nicht so präsentierte und seine Chancen nicht so nutzte, wie man es von der Eintracht eigentlich erwarten dürfte.

Dennoch: Dieses 1:1 ist ein guter Start . Auf diesem Remis lässt sich aufbauen. Und es ist mehr, als viele der Arminia zum Saisonstart zugetraut hätten.

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