Zuschauerplanung des Fußball-Bundesligisten
Arminia geht von „worst case“ aus

Bielefeld (WB). Arminia Bielefelds Finanz-Geschäftsführer Markus Rejek plant aufgrund der Corona-Pandemie in Bezug auf Zuschauereinnahmen für die in Kürze beginnende Saison in der Fußball-Bundesliga den „worst case – sprich eine ganze Saison ohne Fans“, wie der 52-Jährige erklärt.

Freitag, 04.09.2020, 09:00 Uhr aktualisiert: 04.09.2020, 09:48 Uhr
Arminia stellt sich auf eine Saison vor leeren Rängen ein. Foto: Thomas F. Starke

Rejek ergänzt: „Wir planen mit einem minimalen Prozentsatz an Einnahmen aus dem Ticketing. Diese Einnahmen aus dem Dauerkartenverkauf bedeuten für uns erst einmal Liquidität, da müssen wir nicht um den heißen Brei herumreden.“ Doch der Finanzchef betont auch: „Wir müssen allerdings so planen, dass wir im Zweifel alle Einnahmen auch wieder zurückerstatten könnten. Es wäre fahrlässig, wenn wir das in der Planung nicht berücksichtigen würden.“

Gleichwohl hofft Rejek, bald wieder Fans zu den Spielen in der Schüco-Arena begrüßen zu können. Ein Konzept für Partien mit bis zu 12.000 Besuchern hat der Klub in Abstimmung mit der Stadt Bielefeld bereits erstellt .

Kommentare

Pazulo Schlorb  wrote: 04.09.2020 18:11
Ich ...
... schließe mich "Willi Kleineheismann" an.
Aber leider wurden die Übertragungsrechte von der DFL schon an Andere verscherbelt.
Willi Kleineheismann  wrote: 04.09.2020 09:28
worst case
Es wäre schön, wenn es eine Fernseh- oder Internetübertragung , von Arminia gäbe, "nur Arminia".
Die Übertragung würde ich dann gern abonnieren, wie gesagt, nur Arminia und vielleicht direkt vom Verein.
Total 2 comments
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