Arminias Mittelfeldspieler weiß: Vom Reden ist noch niemand aufgestiegen – mit Video
Kunze: Bloß nicht rumspinnen

Bielefeld (WB/jen). Sein Startelfdebüt war mehr als ordentlich, trotzdem droht Fabian Kunze im Spitzenspiel der 2. Liga am Montag (20.30 Uhr) beim VfB Stuttgart wieder ein Bankplatz. Sollte es so kommen, würde sich der Youngster klaglos fügen. Der Mannschaftserfolg, der mit dem Aufstieg gekrönt werden soll, steht über allem.

Sonntag, 08.03.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 08.03.2020, 06:40 Uhr
Arminias Mittelfeldspieler Fabian Kunze Foto: Thomas F. Starke

Vom Reden ist allerdings noch niemand aufgestiegen. Deshalb betont Kunze: „Es wäre gelogen, wenn der Aufstieg nicht Thema in der Kabine wäre. Das ist natürlich der Fall. Aber es ist eher nebensächlich. Wir alle wissen, es ist noch ein weiter Weg zu gehen. Es macht keinen Sinn, jeden Tag rumzuspinnen. Damit macht man sich auch selber zu viel Druck.“

Der 21-Jährige hatte in der Vorwoche sein Startelfdebüt in der 2. Liga gegeben und damit seinen Anteil am 1:0-Heimsieg gegen den SV Wehen Wiesbaden. Zwar gingen ihm seine ersten 90 Minuten auch abends im Bett noch durch den Kopf, trotzdem schlief er relativ schnell ein. „Das lag einfach daran, dass ich extrem kaputt war“, erklärt der defensive Mittelfeldspieler. Seinen Platz muss er wohl wieder für Manuel Prietl räumen. Der Österreicher hatte wegen eines Mittelhandbruches die Partie gegen Wehen Wiesbaden verpasst, in Stuttgart soll er aber mit einer Schiene spielen. Teamplayer Kunze würde es natürlich hinnehmen: „Ich akzeptiere jede Entscheidung.“

Generell freut er sich sehr auf die Partie vor mehr als 50.000 Zuschauern in Stuttgart. „Das sind einfach Highlightspiele vor fast ausverkauftem Haus, viele werden auch vor dem Fernseher sitzen. Wir haben einfach Lust drauf. Wir hoffen, dass man das auch sieht“, sagt Kunze. Den VfB sieht er so: „Nach vorne haben sie schon extreme Qualität. Da müssen wir aufpassen, dass wir ihnen nicht zu viel Raum geben.“

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