In Köln gehandelter Sportchef bekennt sich zum DSC Arabi bleibt bei Arminia

Bielefeld (WB/jen). Samir Arabi bleibt Arminia Bielefeld treu. Der Sport-Geschäftsführer des DSC war als Nachfolger von Armin Veh ein Kandidat beim Bundesligisten 1. FC Köln. Am Dienstag sagte Arabi gegenüber dem WESTFALEN-BLATT: »Mein Platz ist bei Arminia, ich bleibe in Bielefeld.«

Samir Arabi sieht seine Aufgabe bei Arminia nicht als beendet an.
Samir Arabi sieht seine Aufgabe bei Arminia nicht als beendet an. Foto: Thomas F. Starke

Veh hatte sich am Freitag mit den Kölnern auf eine sofortige Beendigung der eigentlich bis Ende Juni 2020 befristeten Zusammenarbeit geeinigt. FC-Trainer Achim Beierlorzer musste am Samstag gehen. Die Kölner suchen nun also einen neuen Sport-Geschäftsführer und einen neuen Coach. Arabi geht nicht dorthin, wenngleich er sich bei den Kölnern für das Interesse bedankte.

Sein Weg in Bielefeld (seit März 2011 ist er beim DSC, ist noch nicht zu Ende. Arminia ist Tabellenführer der 2. Liga, der Aufstieg scheint möglich. Das wäre die vorläufige Krönung seiner Amtszeit.

In Köln wird derweil Horst Heldt (49) als neuer Sportchef gehandelt. Als Trainerkandidat gilt Pal Dardai.

Kommentare

Wunderbar...

Ja,der linientreue Armine schaut natürlich nicht über den Tellerrand.Er bleibt schön stur auf seiner Spur und wundert sich,das kleinere und ebenfalls verschuldete Vereine eben doch eine Abkürzung gefunden haben.Zu seinem persönlichen Ärger natürlich noch in der Nachbarschaft.
Ich quäle niemanden, möge ein jeder sich diesen wohl passenden Schuh selber anziehen.Ich bin diese inhaltlichen Endlosschleifen leid und wünsche weiterhin viel Geduld.Die wird nötig sein.

Der David Vincent der Kommentarspalte ("Er suchte eine Abkürzung, die er niemals fand") ist falsch abgebogen. Kommt vor, aber nicht jeder quält seine Mitmenschen danach monatelang als literarischer Geisterfahrer, sondern freut sich über seinen Erkenntnisgewinn, der durch den Besuch der gestrigen JHV maximiert wurde, was mich betrifft. Stur, hartnäckig, kämpferisch, bodenständig, genau mein Verein. Glücksritter sollen nach Köln gehen, wo der gemeine Fan den Effzeh als natürlichen Europapokalteilnehmer wahrnimmt. Hinweis für unsere Spieler: Solltet ihr auf dem Siggi ein Bierchen trinken wollen, achtet auf einen Fan-Spion, der sich als Taucher verkleidet hat.

Oh welch Gottesgabe ist das Bier...

frei nach Smetana...nicht Aufsehergehilfe.Chorleiter des biertrinkenden Männerchor vom Siggi.Wir suchen noch einen Posaunisten mit Taktgefühl.Dieser Bewerber hier ist ungeeignet.Er taugt allenfals als verkaufte Braut.Na,noch etwas zum Thema oben.8 Jahre Ausbildung zahlt sich irgendwann aus....nur manche wählen halt die Standspur zum überholen.Skol.

Eine gute Nachricht. Und einer hier gelegentlich schreibenden Fanbremse, die neuerdings lieber auf der Überholspur der A33 nach Paderborn fährt und RB Leipzig so toll findet, sei gesagt, dass man kein Fußball-Fachwissen erwirbt, weil man mal mit Bruno Labbadia ein Bier getrunken hat oder als Bratwurst vor einem Jahrhundert-Trainer knien durfte. Für solche Fans reicht es eben nur zum Aufsehergehilfen vom Siegfriedplatz ... Skol.

4 Kommentare

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