Schalke kommt auf die Alm – SCP in Leverkusen – Verl gegen Kiel Arminia zieht das große Los

Dortmund/Bielefeld/Paderborn/Verl (WB/dis/MR/tip). Arminia Bielefeld hat das große Los gezogen: Der DSC trifft in der 2. Runde des DFB-Pokals auf den FC Schalke 04. Das ergab die Auslosung am Sonntagabend im Dortmunder Fußballmuseum. Erstligaaufsteiger SC Paderborn gastiert bei Bayer Leverkusen, der SC Verl empfängt Holstein Kiel.

Zum Bundesligaeinstand gab es für den neuen Schalke-Coach David Wagner ein 0:0 in Gladbach. Im Pokal geht es nach Bielefeld.
Zum Bundesligaeinstand gab es für den neuen Schalke-Coach David Wagner ein 0:0 in Gladbach. Im Pokal geht es nach Bielefeld. Foto: dpa

»Ich freue mich über ein Heimspiel. Ich rechne mit einer ausverkauften Schüco-Arena, was garantiert wieder hervorragende Stimmung bedeutet«, kommentierte DSC-Trainer Uwe Neuhaus. Die Favoritenrolle sei an Schalke klar vergeben. »Trotzdem werden wir uns bestens vorbereiten, um die Überraschung zu schaffen.«

Ausgespielt wird die 2. Runde am Dienstag, 29. und Mittwoch, 30. Oktober. Die zeitgenauen Ansetzungen wird der Deutsche Fußball-Bund noch bekanntgeben.

Auch Arminias Sport-Geschäftsführer Samir Arabi ist mit Schalke, das seit dieser Bundesligasaison von David Wagner trainiert wird, als Gegner sehr zufrieden. »Zunächst freuen wir uns, dass wir ein Heimspiel zugelost bekommen haben. Gegen den Bundesligisten hoffen wir auf einen spannenden Pokalabend.«

Über die Ticketmodalitäten will der DSC rechtzeitig informieren, heißt es auf der Internetseite des Zweitligisten. Das letzte Pflichtspiel zwischen den beiden Traditionsklubs liegt mehr als zehn Jahre zurück. Am 3. April 2009 verlor der DSC in seiner Erstliga-Abstiegssaison mit 0:2 gegen die Knappen. Jefferson Farfan und Kevin Kuranyi erzielten die Treffer.

Pikanterie am Rande: Als Chef des in Rheda-Wiedenbrücker Fleischkonzerns »Tönnies« engagiert sich der Aufsichtsratschefs des FC Schalke, Clemens Tönnies, seit dem 1. Juli offiziell als Sponsor beim DSC Arminia.

Zuletzt zweimal im Viertelfinale

Für die Paderborner kommt es in der 2. Runde zur Neuauflage des Bundesligaspiels von Samstag, das der SCP bei Bayer 04 2:3 verlor. Paderborns Manager Martin Przondziono nahm die Auslosung emotionslos zur Kenntnis: »Ich hätte gerne ein Heimspiel gehabt, aber wir müssen es nehmen, wie es kommt.«

Trainer Steffen Baumgart sagte: »Wir machen es, wie am Samstag. Offenes Visier und Feuer frei! Ich hoffe, dann mit einem anderen Ergebnis, denn wir wollen im Pokal wieder weit kommen.« Baumgart hatte die Ostwestfalen zuletzt zweimal in Folge bis ins Viertelfinale geführt.

Ein wenig erinnerte die Auslosung an das vergangene Jahr. Da bekam der SCP den MSV Duisburg als Achtelfinalgegner zugelost – genau einen Tag nach der 0:2-Niederlage beim MSV. Im Pokal gelang den Paderbornern dann mit einem 3:1-Erfolg an der Wedau die Revanche. Ein gutes Omen?

Regionalligist SC Verl geht gegen den Zweitligisten Holstein Kiel als Außenseiter in die Partie, darf sich nach dem Erstrundencoup gegen den FC Augsburg aber durchaus etwas ausrechnen. Verls Vorsitzender Raimund Bertels: »Wir werden natürlich versuchen, in die dritte Runde zu kommen, und gegen Kiel ist das vielleicht ein, zwei, drei Prozent leichter als gegen Bayern, Dortmund oder Schalke.«

Schubert kehrt nach Ostwestfalen zurück

Verls Coach Rino Capretti meinte: »Kiel ist eine tolle und spielstarke Mannschaft.« Doch natürlich »wollten wir einen Hochkaräter«, meinte der Trainer.

Für Kiels Coach André Schubert wird es eine Rückkehr nach Ostwestfalen. Der 48 Jahre alte Nordhesse war von 2006 bis 2011 für den SC Paderborn tätig – zunächst für die zweite Mannschaft, ab April 2009 dann zunächst als Sportlicher Leiter und ab Mai dann als Trainer des damaligen Drittligisten, den er auf Anhieb in die 2. Liga führte.

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