Warum die Arminen nach dem Training in 10 Grad kaltes Wasser steigen
Ab in die Eistonne

Scheffau (WB/jen). Per Mertesacker hat die Eistonne berühmt gemacht. Während der WM 2014, nach dem mühsamen Sieg der Nationalmannschaft gegen Algerien, sagte der Verteidiger: »Ich lege mich jetzt drei Tage in die Eistonne, und dann werden wir das Spiel analysieren.« Von drei Tagen kann Arminia Bielefelds Physiotherapeut Michael Schweika nur abraten.

Donnerstag, 04.07.2019, 14:07 Uhr aktualisiert: 04.07.2019, 15:34 Uhr
WB-Redakteur Jens Brinkmeier (links) spricht mit Michael Schweika in der Eistonne. Foto: Thomas F. Starke

Auch der DSC hat die Eistonnen im Repertoire. »Maximal zehn Minuten sollte man drin bleiben«, sagt Schweika und verweist auf die Temperatur von zehn bis zwölf Grad, die das Wasser (verstärkt durch Eiswürfel) hat.

Nach jedem Training in der Sonne Österreichs steigen die Arminia-Profis hinein. »Das dient der Regeneration, denn gerade im Trainingslager ist die Belastung besonders hoch«, erklärt Schweika. Welche Effekte das Bad in der Eistonne genau hat, verrät der 44-Jährige im Video-Interview.

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