Ex-Co-Trainer ist sich mit Ingolstadt einig, mit Arminia aber nicht Rump will noch nicht

Bielefeld(WB). Beim Zweitligaabsteiger FC Ingolstadt startet heute die Mission »Wiederaufstieg«. Neuer Hauptdarsteller ist Trainer Jeff Saibene, der seine Spieler um 10 Uhr zu ersten Einheit nach der Sommerpause bittet. Noch fehlen wird an der Seite des ehemaligen Arminia-Trainers allerdings sein Assistent.

Von Sebastian Bauer
Arminias Ex-Co-Trainer Carsten Rump.
Arminias Ex-Co-Trainer Carsten Rump. Foto: Starke

Wie diese Zeitung erfuhr wird Carsten Rump , schon beim DSC der Co-Trainer unter Saibene, heute noch nicht neben seinem Chef auf dem Fußballplatz stehen. Saibene und Rump waren im Dezember vergangenen Jahres beim DSC freigestellt worden.

Rump ist sich mit dem FCI bereits über einen Vertrag als Co-Trainer einig geworden. Ein sofortiger Arbeitsbeginn des 38-Jährigen bei den Ingolstädtern scheitert aktuell aber noch an der nicht vollzogenen Vertragsauflösung mit Arminia. Beim DSC läuft Rumps Vertrag noch bis zum 30. Juni.

Rump stimmt Auflösung noch nicht zu

Nach WESTFALEN-BLATT-Informationen liegt die Verzögerung vor allem an der Partei Rump. Der DSC soll seine klare Bereitschaft signalisiert haben, den laufenden Vertrag aufzulösen, so dass Carsten Rump umgehend beim FCI starten könnte. Der frühere Bielefelder Spieler und Trainer hat einer Beendigung des Vertragsverhältnisses bislang aber noch nicht zugestimmt. Demnach könnte der Ex-Armine frühestens nach dem Ende seines DSC-Vertrags am 1. Juli beim FC Ingolstadt beginnen.

Zu seinen Zielen mit dem Drittligisten hat sich Jeff Saibene am Montag erstmals konkreter geäußert . »Wir sind hungrig und wollen mit neuer Dynamik, Frische, viel Lust und Begeisterung die Saison angehen. Ich bin froh, dass ich hier sein kann«, sagte der 50-Jährige dem Donaukurier. Der erste Anruf von Ingolstadts Sportdirektor Michael Henke erreichte Saibene übrigens im Urlaub: »Ich stand gerade mit den Beinen im Meer.« Direkt nach dem Anruf machte sich Arminias ehemaliger Coach dann per Flugzeug auf den Weg von Griechenland nach Deutschland: »Die Basis war schnell gelegt, und wir hatten beide das Gefühl, es passt«, sagte Saibene über den ersten Austausch mit Henke.

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