Arminias Schweizer würde Bankplatz bei Sieggarantie nehmen Brunner bleibt bescheiden

Bielefeld (WB/jen). Cedric Brunner darf sich bei Arminia Bielefeld als Stammspieler bezeichnen. Von den bisher 15 Zweitligaspielen dieser Saison verpasste der Neuzugang aus der Schweiz drei Partien verletzt, am vergangenen Freitag in Paderborn (2:2) fehlte der Abwehrspieler gelbgesperrt.

Cedric Brunner (links) war zuletzt gesperrt.
Cedric Brunner (links) war zuletzt gesperrt. Foto: Thomas F. Starke

In den restlichen elf Begegnungen stand Brunner immer in der Startelf. Doch vor dem wichtigen Spiel am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) gegen den Vorletzten SV Sandhausen spricht aus dem 24-Jährigen die sprichwörtliche Schweizer Bescheidenheit.

"

Wenn ich das unterschreiben könnte, würde ich lieber den Dreier nehmen, statt 90 Minuten zu spielen.

Cedric Brunner

"

»Klar will ich spielen und der Mannschaft helfen. Aber wenn ich das unterschreiben könnte, würde ich lieber den Dreier nehmen, statt 90 Minuten zu spielen. Die Mannschaft hat einen guten Auftritt hingelegt. Da war Feuer drin, Kampf, Leidenschaft. Von daher hätten es die Elf verdient, wieder zu spielen«, sagt Brunner.

In Paderborn musste er mit ansehen, wie seine Mitspieler in der 90. Minute das 2:2 kassierten. »Im ersten Moment war die Enttäuschung groß. In der momentanen Situation werden wir eben öfter bestraft. Es hat mir als Zuschauer sehr gut gefallen, wie die Mannschaft auftreten ist. Ein Dreier wäre verdient gewesen«, urteilt der Rechtsverteidiger, der auch in der Abwehrmitte gut zurecht kommt.

Ob er gegen Sandhausen Jonathan Clauss auf die Bank verdrängt? »Der Trainer hat noch nichts gesagt«, erklärt Brunner, der sich natürlich nichts sehnlicher als einen Heimsieg wünscht.

"

Ich denke, mit 48 Punkten wird man diese Saison nicht nochmal Vierter.

Cedric Brunner

"

»Der Druck ist nach wie vor da, wir müssen unbedingt mal wieder einen Dreier holen und uns nicht mit einem Punkt zufrieden geben. Ich blicke dem Spiel mit Freude entgegen und denke, dass es klappen wird«, ist der vom FC Zürich nach Bielefeld gewechselte Defensivallrounder zuversichtlich.

Als er im Sommer zum DSC kam, hatte der Verein die Saison als Tabellenvierter abgeschlossen. Der aktuelle Absturz kommt auch für den Neuzugang unerwartet. Brunner: »Natürlich hat man sich vorgestellt, dass wir in der oberen Tabellenhälfte mitspielen, aber die Saison dauert ja auch noch ein bisschen. Der vierte Platz war hervorragend, aber er wurde mit 48 Punkten erreicht. Ich denke, mit 48 Punkten wird man diese Saison nicht nochmal Vierter.«

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6235536?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2536432%2F