Arminias Trainer und der Union-Coach vor einem besonderen Duell Saibene gegen Fischer – die 20.

Bielefeld (WB). 19 Mal trafen die Trainer Urs Fischer (52) und Jeff Saibene (50) bisher schon aufeinander, immer in der Schweiz. Das Jubiläumsduell steigt aber in Deutschland, genauer gesagt in Bielefeld.

Von Jens Brinkmeier
Man kennt sich: Jeff Saibene (rechts, damals FC Thun) und Urs Fischer (damals FC Basel) bei einem Spiel im Jahr 2016.
Man kennt sich: Jeff Saibene (rechts, damals FC Thun) und Urs Fischer (damals FC Basel) bei einem Spiel im Jahr 2016. Foto: imago

Am Samstag (13 Uhr) erwartet Saibene mit Arminia Fischer mit Union Berlin zum Zweitligaspiel in der Schüco-Arena. Für beide ist die Zahl 19 Rekord, gegen keinen Trainer gab es mehr Duelle. »So oft haben wir schon gegeneinander gespielt? Das hätte ich gar nicht gedacht. Ein paar Mal habe ich auch gewonnen, oder?«, fragt Saibene, als er mit der Statistik konfrontiert wird. Ja, aber »nur« fünf Mal.

Der gebürtige Schweizer Fischer hat gegen den Luxemburger Saibene, der auch die Schweizer Staatsangehörigkeit hat, die Nase vorn. Von den bisherigen 19 Duellen gewann Fischer mit seinen Mannschaften (FC Zürich, FC Thun und FC Basel) gegen Saibenes Teams (FC St. Gallen und FC Thun) acht Mal. Sechs Partien endeten unentschieden. »Wenn wir mit Thun gegen Basel gespielt haben, war das so ähnlich wie Hannover gegen Bayern«, erklärt Saibene. Gegen Fischers Basel blieb er in sechs Partien sieglos.

Saibene gratuliert zum Wechsel

Besonders an ein Pokalduell kann sich der DSC-Coach aber gut erinnern. »Wir haben damals mit St. Gallen im Achtelfinale gegen Zürich gewonnen, da waren wir Zweitligist. Das war eins der schönsten Spiele«, sagt Saibene. 2011 war das, und auch 2014 gewann er gegen Fischer ein Pokal-Achtelfinale – wieder mit St. Gallen, dieses Mal gegen Thun (2:1).

Nur wenige Wochen später kam es in der Liga erneut zu diesem Duell. »Da waren wir früh in Unterzahl, haben aber 1:0 gewonnen«, erinnert sich Saibene, der Fischer eine Nachricht schrieb, als der Wechsel des Schweizers zu Union bekannt wurde. »Ich habe ihm zum Wechsel zu einem super Klub gratuliert«, verrät der Armine, der in Thun auf Fischer folgte, als dieser nach Basel wechselte. 2013 qualifizierten sich Fischer mit Thun und Saibene mit St. Gallen gleichzeitig für die Gruppenphase der Europa League – ein großer Schweizer Erfolg. Auf einen Erfolg hofft Saibene auch am Samstag beim Wiedersehen. »Spiel 20 will ich gewinnen«, sagt der Armine.

Schulte begleitet Massimo

Derweil hat der VfB Stuttgart Helmut Schulte (61, zuletzt Union Berlin) bis Jahresende als »Spezialscout« für die Leihspieler verpflichtet. Dazu gehört auch Roberto Massimo (17), der im Sommer vom VfB verpflichtet und bis 2020 an den DSC verliehen wurde. Schulte soll Massimo und Co. im Training und bei Spielen beobachten und sich regelmäßig mit ihnen austauschen. »Wir möchten, dass sie im Tagesgeschäft optimal begleitet werden«, sagte VfB-Sportvorstand Michael Reschke den »Stuttgarter Nachrichten«.

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