Winterzugänge Yabo und Brandy müssen jetzt liefern Meinke: »Hatten uns mehr erhofft«

Bielefeld (WB/jen). Die Leistung beim jüngsten 2:0 gegen Kaiserslautern muss der Maßstab sein für die Mannschaft von Arminia Bielefeld. Nur so kann es noch klappen mit dem erneuten Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga.

Nur vor dem Spiel auf der Bank: Gegen Kaiserslautern war Reinhold Yabo nicht im DSC-Kader.
Nur vor dem Spiel auf der Bank: Gegen Kaiserslautern war Reinhold Yabo nicht im DSC-Kader. Foto: Thomas F. Starke

»Der Verein darf erwarten, dass die Basics da sind. Das haben wir den Spielern auch ganz deutlich gesagt. Wir können es nur gemeinsam schaffen. Ohne die Eigenverantwortung der Spieler wird es nicht funktionieren – ganz egal, wer an der Linie steht«, sagte Finanz-Geschäftsführer Gerrit Meinke am Montag im Rahmen der Vorstellung des neuen Cheftrainers Jeff Saibene .

Dass die Eigenverantwortung bei Winterzugang Reinhold Yabo (25, von Red Bull Salzburg ausgeliehen) nicht groß genug war, soll folgende Anekdote verdeutlichen, die die »Bild«-Zeitung öffentlich machte: Yabo soll nach dem Spiel in Nürnberg (0:1) unter der Dusche gefragt haben, wer denn eigentlich der nächste Gegner sei. Interimstrainer Carsten Rump berücksichtigte Yabo nicht für das Lautern-Spiel. »Den Fall Yabo will ich nicht bewerten. Aber ich würde nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Fakt ist: Von beiden Winterzugängen haben wir uns wesentlich mehr erhofft, das hat aus unterschiedlichen Gründen noch nicht geklappt«, sagte Meinke.

Brandy seit Ende Februar außer Gefecht

Der zweite Zugang im Januar war Sören Brandy, der von Union Berlin zum DSC gewechselt ist. Aufgrund von muskulären Problemen verpasste der 31-Jährige die Partie bei seinem Ex-Klub Mitte Februar. Seit Ende Februar setzte ihn ein Muskelfaserriss außer Gefecht. Insgesamt musste er bei vier der acht Rückrundenspiele verletzt zuschauen. Heute soll Brandy wieder mit dem Training beginnen können.

Die erste Einheit unter Saibene musste Christoph Hemlein Montagnachmittag aufgrund leichter muskulärer Probleme vorzeitig beenden. Dafür durfte Co-Trainer Sebastian Hille mitspielen, der fast wie in alten Zeiten wirbelte.

Den Klassenerhalt müssen die DSC-Profis aber ohne den 36-Jährigen schaffen. Präsident Hans-Jürgen Laufer ist nicht nur dank der Saibene-Verpflichtung optimistisch, dass das klappen wird. »Wir haben am Wochenende den Relegationsplatz erreicht und haben es jetzt selbst in der Hand. Das ist nach den vergangenen Wochen als komfortabel zu bezeichnen«, urteilte Laufer am Montag.

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