Nach dem 4:2 gegen Fürth ist dem DSC der Verbleib in der 2. Bundesliga sicher Arminia ist durch

Bielefeld (WB). Ganz Bielefeld atmet erleichtert auf: Der DSC Arminia hat sich mit dem 4:2 (1:1)-Erfolg am Sonntag gegen Greuther Fürth eine weitere Saison in der 2. Fußball-Bundesliga gesichert. Stürmer Fabian Klos gelangen drei Tore. Das Publikum skandierte »Oh wie ist das schön« und »Nie mehr 3. Liga«.

Von Dirk Schuster und Oliver Horst
Die Mannschaft hat allen Grund zum Jubeln.
Die Mannschaft hat allen Grund zum Jubeln. Foto: Thomas F. Starke

Arminia legte los, als hätte die Mannschaft etwas gutzumachen. Hatte sie ja auch.

Nach der schlappen Vorstellung eine Woche zuvor  beim 0:1 gegen Kaiserslautern an selber Stelle, wofür es reichlich Pfiffe vom Publikum gegeben hatte, waren die DSC-Profis offenbar hochmotiviert, die passende Antwort zu geben.

Vier Ecken innerhalb der ersten fünf Minuten – Bielefeld spielte druckvoll wie selten, überraschte den Tabellensiebten mit aggressivem Forechecking. Wie aus dem Nichts fiel dann das 0:1. Robert Zulj traf aus 18 Metern zum 1:0 für Fürth. DSC-Torwart Wolfgang Hesl hatte keine Abwehrchance.

Klos zum 1:1

Fünf Minuten später aber die Antwort: Stephan Salger setzte Christopher Nöthe in Szene, dieser  bediente Klos, der Torjäger vollstreckte aus kurzer Distanz zum 1:1.

In der Folge hatten beide Teams vor der Pause noch je eine Großchance zur Führung. Auf Seiten der Franken vergab Marcus Stiepermann, bei den Arminen war es Klos (35.).

Nach der Pause wieder Druck

Nach der Pause machte der DSC gleich wieder Druck und kam zu weiteren Treffern. Stürmer Klos traf nach Flanke von Florian Dick zum 2:1 und erhöhte nur acht Minuten später sogar  auf 3:1 (50., 58.).

Fürth hatte in der Folge dicke Möglichkeiten und brachte die ungeordnete Arminia-Abwehr wiederholt in arge Verlegenheit. Erst parierte Hesl bärenstark gegen Sebastian Freis, dann traf  DSC-Verteidiger Julian Börner bei einem Klärungsversuch die Latte des eigenen Tores.

Der Ball trumpfte auf – er dürfte wohl hinter der Linie gewesen sein. Schiedsrichter Thorsten Schriever ließ weiterlaufen.

Mit dem Kopf zum 4:1

Dann traf Börner tatsächlich ins Tor – und das auch noch auf der richtigen Seite. Mit dem Kopf sorgte er für das 4:1 (75.).   Sekunden vor dem Ende unterlief Börner  dann noch ein Eigentor zum 4:2-Endstand.

Bielefeld: Hesl - Dick (62. Hemlein), Burmeister, Börner, Schuppan - Behrendt, Salger (87. Schütz) - Görlitz, Ulm, Nöthe - Klos (79. Voglsammer)

Fürth: Mielitz - Heidinger, Franke, Caligiuri, Gießelmann - Hirsch, Stiepermann - Berisha (80. Vukusic), Zulj, Freis (87. Davies) - Wurtz (71. Rodriguez)

Schiedsrichter: Thorsten Schriever

Tore: 0:1 Zulj (15.), 1:1 Klos (20,), 2:1 Klos (50.), 3:1 Klos (58.), 4:1 Börner (75.), 4:2 Börner (Eigentor, 90.)

Zuschauer: 14.605

Gelbe Karten: Klos, Salger - Stiepermann

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