Bus-Schütze noch nicht gefunden – Rückfahrt ohne Probleme Polizei tappt im Dunkeln

Bielefeld (WB/dpa). Während die Fußballer von Hertha BSC nach dem Pokalsieg in Bielefeld unversehrt mit dem Bus in die Hauptstadt zurückgekehrt sind, tappt die Bielefelder Polizei bei der Suche nach dem Schützen auf den Teambus weiter im Dunkeln.

Die Polizei sucht weiter nach dem Motorradfahrer, der am Sonntag auf den Teambus von Hertha BSC geschossen hat.
Die Polizei sucht weiter nach dem Motorradfahrer, der am Sonntag auf den Teambus von Hertha BSC geschossen hat. Foto: Thomas F. Starke

Zum Stand der Ermittlungen gab es am Dienstag keinerlei Äußerungen. Die Beamten hoffen, dem Täter durch weitere Zeugenhinweise auf die Spur zu kommen. Weitere Erkenntnisse zur Waffe soll auch die kriminaltechnische Untersuchung der nur leicht zersplitterten Scheibe in den kommenden Tagen bringen. Über das Motiv für die Tat  kann nur spekuliert werden, so lange der Täter nicht gefasst ist.

Ein unbekannter Motorradfahrer soll am Sonntag in Bielefeld nach einem Überholmanöver auf die Frontscheibe des Berliner Mannschaftsbusses geschossen haben. Busfahrer Stephan Behrendt, der das Team am Tag vor dem DFB-Pokalspiel gegen Arminia Bielefeld vom Bahnhof abholen wollte, blieb unverletzt. Nach dem Spiel fuhr ein Ersatzfahrer die Profis von Bielefeld nach Berlin.

»Dieser Sieg ist für Stephan«, hatte Hertha-Kapitän Fabian Lustenberger nach dem 2:0-Erfolg am Montagabend erklärt. Trainer Pal Dardai lobte derweil seinen Klub für den Umgang mit dem schockierenden Angriff. »Hertha hat das sehr professionell gehandelt und das Thema von uns ferngehalten, so dass wir davon nicht viel mitbekommen haben«, sagte der Ungar. Die Vorbereitung auf das Spiel sei praktisch nicht betroffen gewesen.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei weiter unter Telefon 0521/ 5454830 entgegen.

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