Arminias Innenverteidiger hofft am Freitag gegen Frankfurt auf das nächste Zu-Null-Spiel Salger will die Serie ausbauen

Bielefeld (WB). An das bisher letzte Duell mit dem FSV Frankfurt hat Arminia Bielefelds Innenverteidiger Stephan Salger nur halbwegs positive Erinnerungen. Am Freitag (18.30 Uhr) kommt es auf der Alm zum Wiedersehen.

Von Jens Brinkmeier
Abgeblockt: Stephan Salger (rechts) und seine Abwehrkollegen wollen auch morgen keinen Gegner vorbeilassen.
Abgeblockt: Stephan Salger (rechts) und seine Abwehrkollegen wollen auch morgen keinen Gegner vorbeilassen. Foto: Thomas F. Starke

Es war der 33. Spieltag der Saison 2013/14, Arminia und der FSV kämpften um den Klassenerhalt in Liga zwei. Mit dem 0:0 retteten sich die Gäste, während der DSC immerhin die Chance auf die Relegation wahrte. Die wurde dank eines 3:2 eine Woche später in Dresden erreicht, die Folgen sind bekannt. Nun nehmen Salger und Arminia einen neuen Anlauf in der 2. Liga.

Mit einem erneuten 0:0 gegen eine Frankfurter Mannschaft, die wohl ebenso wie Bielefeld zu denen zählt, deren erstes Ziel Klassenerhalt lautet, wäre Salger nicht zufrieden. »Wir freuen uns alle sehr auf das erste Heimspiel in der Meisterschaft seit über zwei Monaten in der Schüco-Arena. Hier zu spielen, ist immer etwas Besonderes. Wir wollen den Zuschauern etwas bieten und werden uns den Hintern aufreißen, um drei Punkte zu holen«, sagt der Innenverteidiger.

Salger ist zuversichtlich, nicht nur wegen der Fans, »die uns 90 Minuten lang nach vorne peitschen werden und sicher auch schon dem Spiel entgegen fiebern. Wir hatten eine gute Vorbereitung mit wenig Tiefpunkten. Der Auftakt auf St. Pauli hat gezeigt, dass wir mithalten können.«

0:0 hieß es vorigen Samstag in Hamburg . Der 25-Jährige half mit, die Zu-Null-Serie auszubauen. Seit dem Aufstiegsspiel in der 3. Liga gegen Regensburg am 16. Mai (2:2) ist der DSC in acht Partien ohne Gegentor. Mit einem 1:0 in Großaspach wurde am letzten Drittliga-Spieltag die Meisterschaft perfekt gemacht, es folgten sechs Testspiele in der Vorbereitung ohne Gegentreffer und eben die Nullnummer beim FC St. Pauli. »Ich bin Abwehrspieler, da freue ich mich natürlich besonders über jedes Spiel zu Null. In Hamburg haben wir 20 Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden, dann hat es ganz gut funktioniert«, erklärt Salger. Es sei auch sicher nicht von Nachteil, dass die Viererkette mit Florian Dick, Julian Börner, Salger und Sebastian Schuppan aus der Vorsaison bereits eingespielt sei. »Da passt schon relativ viel zusammen«, findet der Linksfuß, der seit 2012 bei Arminia unter Vertrag steht und nach dem Aufstieg vorzeitig bis 2018 verlängerte.

Auch die Abstimmung mit Neuzugang Wolfgang Hesl im Tor habe schon ganz gut funktioniert. »Ein bis zwei Wackler hat man meistens drin. Fußball ist eben ein Fehlerspiel. Man versucht sie zu vermeiden, sie sind aber nie ganz auszuschließen. Letzte Woche war anfangs vielleicht auch ein bisschen Nervosität dabei«, sagt Salger. Knapp 30.000 Zuschauer, wie Samstag am Millerntor, sind eben nicht alltäglich. Morgen Abend werden etwa 18.000 Fans erwartet. »Wir werden versuchen, unsere Heimstärke aus der Vorsaison weiterzuführen«, hofft der DSC-Profi. In der 3. Liga verlor Arminia von 19 Heimspielen nur die ersten beiden, im DFB-Pokal scheiterten die Erstligisten Berlin, Bremen und Mönchengladbach auf der Alm.

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