Kriminalität Koalition einigt sich auf Verschärfung des Sexualstrafrechts

Berlin/Köln (dpa) - Bisher reichte ein «Nein» nicht aus. Opfer von sexueller Gewalt mussten sich physisch massiv gegen den Täter wehren, damit ein Gericht eine Vergewaltigung als solche einstufte. Ein strengeres Sexualstrafrecht soll das nun ändern. Ein halbes Jahr nach den Silvester-Übergriffen in deutschen Städten verabschiedet der Bundestag eine Gesetzesverschärfung. Auch Grapschereien sollen künftig geahndet werden können. Der neu gefasste Paragraf 177 Strafgesetzbuch hat zudem Konsequenzen für Bestimmungen im Aufenthaltsgesetz.

Von dpa
«Nein heißt Nein. Immer. Ohne Ausnahme.» Dieser Grundsatz gilt bislang nicht im Sexualstrafrecht.
«Nein heißt Nein. Immer. Ohne Ausnahme.» Dieser Grundsatz gilt bislang nicht im Sexualstrafrecht. Foto: Oliver Mehlis

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