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Merkel und Tsipras erörtern Lage in Griechenland

Von dpa

Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel und Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras haben fast -fünf Stunden über die Lage in Griechenland und die Beziehungen in der EU gesprochen. -Regierungssprecher Steffen Seibert teilte mit, die Gespräche über die Situation -Griechenlands, die Arbeitsweise der Europäischen Union und die künftige deutsch--griechische Zusammenarbeit seien in guter und -konstruktiver Atmosphäre verlaufen. Zuvor waren Merkel und Tsipras bei dessen Antrittsbesuch trotz versöhnlicher Töne in wesentlichen Fragen der Schuldenkrise nicht vorangekommen.

Neue Welle von Warnstreiks an Schulen und Behörden

Berlin (dpa) - Eltern, Patienten und wohl auch Autofahrer müssen sich am Dienstag wieder in mehreren Bundesländern auf Warnstreiks gefasst machen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Beamtenbund haben für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Streiks angekündigt. Angestellte Lehrer und Mitarbeiter von Universitätskliniken, Straßenmeistereien und anderen Landesbehörden wollen dann zeitweise die Arbeit niederlegen. Die Gewerkschaften lehnen geforderte Einschnitte bei der betrieblichen Altersversorgung ab und wollen 5,5 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 175 Euro mehr im Monat. 

Mehrere Tausend Pegida-Anhänger in Dresden auf der Straße

Dresden (dpa) - In Dresden sind am Montagabend erneut mehrere Tausend Pegida-Anhänger auf die Straße gegangen. Die Polizei machte keine konkreten Angaben zur Zahl der Teilnehmer. Beobachter schätzten, dass es etwas weniger waren als in der Vorwoche, als nach Angaben der Polizei 7800 Menschen dem Aufruf der selbst ernannten Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes gefolgt waren. Mehrere Hundert Gegendemonstranten protestierten für Toleranz und Weltoffenheit. Auch in Leipzig gingen mehrere Hundert Legida-Anhänger begleitet von etwa ebenso vielen Gegendemonstranten auf die Straße.

Studie: Fachärzte in Stadt und Land ungleich verteilt

Berlin (dpa) - Bei der ärztlichen Versorgung in Stadt und Land bestehen weiterhin erhebliche Ungleichgewichte - zum Nachteil der ländlichen Regionen. Daran habe auch die vor zwei Jahren in Kraft getretene Bedarfsplanung nichts geändert, nach der Kassenärztliche Vereinigungen und Krankenkassen die Verteilung der Arztpraxen festlegen sollen. Das ergab eine Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung, die der dpa vorliegt. Die Planung weicht danach weiterhin bis zu 70 Prozent vom tatsächlichen Versorgungsbedarf ab.

Ab sofort Hinrichtungen durch Erschießen im US-Bundesstaat Utah

Salt Lake City (dpa) - Der US-Bundesstaat Utah hat die Hinrichtung von Todeskandidaten durch ein Erschießungskommando wieder offiziell eingeführt. Gouverneur Gary Herbert unterzeichnete ein entsprechendes Gesetz, das der Senat in Salt Lake City vor einigen Tagen verabschiedet hatte. Demnach kommen Todeskandidaten in Utah künftig wieder vor ein Erschießungskommando, sollten keine Chemikalien für die Giftspritze vorhanden sein. Grund für die Regelung ist nach offiziellen Angaben, dass es zunehmend schwierig sei, die entsprechenden Substanzen für Giftspritzen zu erhalten.

Obama denkt über langsameren Truppenabzug aus Afghanistan nach

Washington (dpa) - US-Präsident Barack Obama denkt darüber nach, die restlichen US-Truppen langsamer als bislang geplant aus Afghanistan abzuziehen. Das sagte US-Außenminister John Kerry nach Gesprächen mit der afghanischen Führung in Camp David, dem rund 100 Kilometer nördlich von Washington gelegenen Feriendomizil der US-Präsidenten. Obama will morgen bei einem Treffen mit dem afghanischen Präsidenten Aschraf Ghani und dessen Regierungsgeschäftsführer Abdullah Abdullah im Weißen Haus über dieses Thema sprechen. Die afghanische Führung hatte um mehr Flexibilität beim Tempo des Abzugs gebeten.

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