Regierung Mexikos Präsident Peña Nieto sagt Treffen mit Trump ab

Mexiko-Stadt (dpa) - Nach einer Reihe von Provokationen aus Washington hat der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto ein für kommenden Dienstag geplantes Treffen mit US-Präsident Donald Trump abgesagt. Das teilte das Präsidialamt mit. Zuvor hatte Trump seinem Kollegen bereits nahegelegt, auf den Besuch zu verzichten, wenn Mexiko nicht für die Kosten der geplanten Grenzmauer aufkommen wolle. Gestern hatte Trump mit einem Dekret den Weg für das umstrittene Projekt freigemacht.

Von dpa

Kommentare

D. Trumps "Make America great again" ist so auffassen, dass er sagt, was er will, nämlich Eigennutz für die USA.
Er ist eben ein Geschäftsmann durch und durch. Die "Grösse" wird also in Form von Umsatz und Gewinn gemessen.
Die Macht der USA bestand insbesondere darin, dass die kleineren westlichen Staaten hoffen konnten, im Ernstfall auf militärische Hilfe durch die USA zurückgreifen zu können. Wenn das nun wegfällt, weil D. Trump dafür kassieren will, werden diese Staaten sich umorientieren und gegebenenfalls neue Koalitionen eingehen müssen. Europa hat da wenigstens die EU. Anderswo sieht es weniger stabil aus.

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