Konflikte Internationale Empörung nach Russlands Veto gegen MH17-Tribunal

Kiew (dpa) - Russland ist nach dem Veto gegen ein UN-Tribunal zum Abschuss des Passagierfluges MH17 international scharf kritisiert worden. Zutiefst empört und enttäuscht reagierten die Regierungschefs der am meisten von der Tragödie betroffenen Länder. Zugleich bekräftigten sie, dass die Täter nicht ungestraft bleiben sollten. Moskau verteidigte seine Ablehnung. Russland hatte gestern im UN-Sicherheitsrat in New York eine Resolution über ein UN-Tribunal mit seinem Veto blockiert. Die Boeing der Malaysia Airlines war vor einem Jahr über der Ostukraine abgeschossen worden.

Von dpa

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Putin'scher Imperialismus

Russland wird mehr denn je zu einem ernsthaften Risiko für den Weltfrieden. Putin hat jedes Maß schon lange verloren und provoziert, wo er nur kann.Oft kolportierte Vergleiche mit einem deutschen Diktator
kommen nicht von ungefähr. Putin ist von dem Gedanken besessen, Russland zur führenden Weltmacht
zu machen. Diesem Mann ist nichts und niemand heilig, was oder wer nicht seinen verquasten Plänen folgt.
Absolute Härte und Resistenz gegen seine imperialistische Machtpolitik ist der einzige Weg, ihm Einhalt zu bieten.
Wie immer, wird sein Volk unter den Folgen leiden. Und da Putin offensichtlich beratungs- und vernunfttresistent ist, wird man auch auf diplomatischer Ebene wenig erreichen. Bleibt zu hoffen, dass die Erinnerung an zwei verheerende Weltkriege noch immer eine ausreichende Hemmschwelle für großflächige,
militärische Konflikte darstellt.

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