Oscar-Favorit «La La Land» gewinnt Filmpreis der US-Produzenten

«La La Land» ist in Hollywoods Preissaison weiter auf dem Vormarsch. Zu Wochenbeginn räumte das romantische Musical 14 Oscar-Nominierungen ab. Jetzt gibt es noch eine Trophäe.

Von dpa
Emma Stone als Mia und Ryan Gosling als Sebastian in «La La Land».
Emma Stone als Mia und Ryan Gosling als Sebastian in «La La Land». Foto: Handout

Los Angeles (dpa) - Die Musical-Romanze «La La Land» hat den Filmpreis der US-Produzenten erhalten und damit ihre Chancen auf einen Oscar weiter verbessert.

Der Film von Damien Chazelle, mit dem tanzenden und singenden Duo Emma Stone und Ryan Gosling, holte am Samstagabend (Ortszeit) in Los Angeles die Trophäe des Verbands Producers Guild of America (PGA).

Mit im Rennen waren neun weitere Filme: «Arrival», «Deadpool», «Fences», «Hacksaw Ridge», «Hell or High Water», «Hidden Figures», «Lion», «Manchester by the Sea», «Moonlight». Über die Preise stimmen mehrere Tausend Filmproduzenten ab. Sie gelten als wichtiges Oscar-Barometer. Alle Kandidaten - bis auf «Deadpool» - wetteifern diesmal auch um den Oscar-Spitzenpreis.

Der PGA-Gewinner holt häufig den Oscar als «Bester Film», wie etwa «Birdman» (2015), «12 Years a Slave» (2014) und «Argo» (2013). Im vorigen Jahr fiel die Wahl allerdings anders aus: Die Finanzsatire «The Big Short» gewann den Produzenten-Preis, der Oscar ging an das Enthüllungsdrama «Spotlight».

In diesem Jahr ist «La La Land» mit 14 Nominierungen der große Oscar-Favorit. So viele Gewinnchancen hatten bislang nur das Drama «Titanic» aus dem Jahr 1997 und der Klassiker «Alles über Eva» von 1950. Hollywoods wichtigster Filmpreis wird am 26. Februar verliehen.

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