Kommentar zum SC Paderborn Jetzt müssen andere Srbenys Rolle übernehmen

Neun Tore geschossen und neun weitere Treffer vorbereitet. Mit Dennis Srbeny auf dem Rasen hat der SCP in dieser Saison kein Pflichtspiel verloren. Das macht deutlich, wie schwer der Verlust sportlich wirkt.

Von Matthias Reichstein
Mit Dennis Srbeny auf dem Rasen hat der SCP in dieser Saison kein Pflichtspiel verloren.
Mit Dennis Srbeny auf dem Rasen hat der SCP in dieser Saison kein Pflichtspiel verloren. Foto: Besim Mazhiqi

Die Gefahr, dass der SCP seinen Aufstieg verkauft, ist da und nicht wegzudiskutieren. Doch das ist nur eine Seite der Medaille. Trainer Steffen Baumgart ist es innerhalb weniger Monate gelungen, aus einem ablösefreien Regionalligaspieler einen Stürmer zu formen, für den es ein Millionen-Angebot gibt.

Das ist herausragend und für einen Verein, der ohne Sondereinnahmen bis Saisonende ein negatives Eigenkapital in Höhe von 6,3 Millionen Euro anhäuft, viel Geld. Außerdem ist Fußball ein Mannschaftssport. Srbeny war nur so gut, weil ihn seine Mitspieler entsprechend eingesetzt haben.

Jetzt müssen diese Rolle andere übernehmen. Mit den Wintereinkäufen Tietz, Yeboah und Klement scheint der SCP vorgesorgt zu haben. Ob das reicht? Antworten gibt es nur auf dem Platz. Die erste am Samstag, wenn Lotte kommt.

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