Kommentar zur Situation beim SC Paderborn In der Existenz bedroht

Der SC Paderborn ist in seiner Existenz bedroht. Wieder einmal.  Der Schuldenberg wächst in einem rasanten Tempo . Der Verein schließt jedes Drittligajahr mit einem Minus von mindestens drei Millionen Euro ab.

Von Matthias Reichstein
Geschäftsführer Martin Hornberg und Präsident Wilfried Finke (von links).
Geschäftsführer Martin Hornberg und Präsident Wilfried Finke (von links). Foto: Jörn Hannemann

Da muss man kein Mathematikgenie sein, um auszurechnen, wann der Verein unter der Schuldenlast zusammenbricht. In der Vergangenheit haben Klubboss Wilfried Finke und befreundete Unternehmer immer geholfen. Doch das kann nicht ewig so weiter gehen. Kurzfristig gibt es aber nur einen Ausweg, und der heißt 2. Liga. Mit TV-Geldern in Höhe von mindestens sieben Millionen Euro kann sich der Verein dort finanziell so aufstellen, dass gutes Personal das SCP-Trikot trägt und auch die Infrastruktur mit Arena und Trainingszentrum bezahlt werden kann. Deshalb müssen Trainer Steffen Baumgart und Manager Markus Krösche das Ziel Aufstieg gar nicht eigens ausgeben. Die Rückkehr in die 2. Liga ist ohnehin Pflicht.

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