Topzuschläge in der 2. Liga Ein heißes Eisen

Von Jens Brinkmeier

Noch hält sich der Protest der Arminia-Fans gegen die Zuschläge für Top-Spiele in Grenzen.
Noch hält sich der Protest der Arminia-Fans gegen die Zuschläge für Top-Spiele in Grenzen. Foto: Thomas F. Starke

Obwohl sich der Unmut bei den  Fans von Arminia über den Topzuschlag von bis zu vier Euro, den der Fußball-Zweitligist für das Spiel am Freitag gegen  Braunschweig verlangt, bisher eher unterschwellig äußert: Die Vorverkaufszahl kann als Abstimmung mit den Füßen gedeutet werden. Dass die Zuschauerzahl gegen den vermeintlichen Aufstiegskandidaten und Traditionsklub wohl  nicht viel größer sein wird als bei der  Partie gegen die graue Maus FSV Frankfurt, dürfte auch mit dem Aufpreis zusammenhängen.

Ob die Rechnung des Aufsteigers aufgeht, auf diese Weise  einen Mehrertrag zu erwirtschaften, wird sich erst am Ende der Saison herausstellen. Generell sind Topzuschläge inzwischen in der 1. Liga und im DFB-Pokal eher Regel als Ausnahme, in der 2. Liga wirken sie gewöhnungsbedürftig.

Die treuesten Fans,  die Dauerkarteninhaber, sind bei Arminia nicht betroffen. Und ein  Aufpreis von vier Euro ist, zumindest im Vergleich zum SC Freiburg (bis zu 10 Euro), im Rahmen. Trotzdem bleibt das Thema Kartenpreise ein heikles, das musste auch schon der SC Paderborn »dank« seiner teuren Dauerkarten erfahren. Solange die Leistung stimmt, wird sich das Klagen der Fans vermutlich in Grenzen halten.  Deshalb sind nun die Spieler gefordert. 

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