Internet in OWL Standortnachteil

Von Dietmar Kemper

Wie es ist, wenn auf der Datenautobahn ein Anschlussstück fehlt, musste der Vorstand der OWL-CDU bei seiner Klausurtagung in Oerlinghausen selbst erfahren. Internet in Währentrup? Fehlanzeige. Und das Telefonieren mit dem Handy geht auch nicht überall.

Mangelhaftes oder fehlendes Internet bedeutet nicht nur einen Standortnachteil für Hotels, die in solchen  Tälern  der Ahnungslosen liegen, sondern generell für Unternehmen. In einem Land, das sich einen Minister für digitale Infrastruktur leistet und in dem gerade erst wieder Mobilfunklizenzen versteigert wurden, sind die Großstädte viel besser dran als das platte Land, weil Unternehmen wie die Telekom oder Vodafone in Köln oder Bielefeld schnell und ohne großen technischen Aufwand an Kunden kommen.

Mit der Förderung von Breitbandverbindungen im ländlichen Raum, die auch zu mehr Service in den Rathäusern führen sollen, greift die CDU ein wichtiges Thema auf. Sind doch vor allem Daten der Rohstoff der modernen Welt. Es geht im Kern um Chancengleichheit zwischen Stadt und Land. Um auf der Datenautobahn  schneller voranzukommen, könnte sich die Bildung einer Glasfaser-GmbH im Regierungsbezirk Detmold tatsächlich lohnen. 

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