Anschläge Blutiger Freitag

Von Hagen Strauß

Der gestrige Tag ist ein blutiger Freitag gewesen. Wieder einmal haben Terroristen gleich an mehreren Schauplätzen zugeschlagen. In Frankreich, in Tunesien, in Kuwait. Viele Unschuldige sind dem Wahnsinn zum Opfer gefallen. Ein Ende dieser barbarischen Taten ist nicht in Sicht. Der Terrorismus hat sich zu einer weltweiten Geißel entwickelt.
Was tun? Nicht panisch werden, aber wachsam bleiben. Das gilt für die Sicherheitsbehörden wie für jeden Einzelnen. Der Bundesinnenminister tut daher gut daran, immer wieder an die Gefahr zu erinnern. Deutschland ist keine Insel. Fanatiker können auch hierzulande brutal zuschlagen. Was übrigens in einer anderen Form schon passiert: Dass so viele junge Menschen  in den angeblich heiligen, tatsächlich aber nur perversen Krieg ziehen, zeigt wie aktiv die Mörderbanden hier sind. Sie zünden nur noch keine Bomben auf Bahnhöfen oder sonst wo.
Deutschland ist nach wie vor im Visier des Terrors, die Bedrohung ist real und massiv. Dem radikalen Islamismus, sei es in Form des IS, El-Kaida oder Salafismus, kann der Rechtsstaat nur begegnen, indem er immer wieder seine Instrumente überprüft und schärft. Nur so können die Bürger erfolgreich geschützt werden. Was in Deutschland bislang zum Glück gelungen ist. Hoffentlich bleibt es auch so.

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