Sechs Menschen erleiden Rauchvergiftung Feuer bricht im Keller aus

Kreis Herford (WB). Nächtlicher Einsatz der Feuerwehr: Am Sonntagmorgen um 2.28 Uhr alarmierten Bewohner des Hauses Herforder Straße 36 in Bünde über den Notruf die Kreisleitstelle in Eilshausen. Aus dem Keller des Hauses dringe Rauch ins Erdgeschoss. Anscheinend, so eine Bewohnerin, seien dort gelagerte gelbe Säcke mit Verpackungsmüll in Brand geraten. Die Feuerwehr rückte mit 30 Mann unter der Leitung von Philip Hergt aus. Neben Kräften der hauptamtlichen Wache beteiligten sich die Löschzüge Bünde-Mitte und Dünne am Einsatz. Dabei zeigte sich auch, dass sich das neue System der so genannten »Kleineinsatzfahrzeuge« (KEF) bewährt hat. »Als ich um 2.35 Uhr eintraf, waren bereits drei Kameraden in den KEF’s vor Ort«, informierte Philip Hergt.

Von Hilko Raske

Zu diesem Zeitpunkt hatten die im Haus wohnenden Menschen das Gebäude aus eigener Kraft verlassen können. »Zwölf Personen leben hier. Sechs von ihnen konnten aber nur durch das verrauchte Treppenhaus nach außen gelangen. Sie mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in nahe gelegene Krankenhäuser transportiert werden.«, so Hergt.

Ein Trupp unter Atemschutz habe die Lage im Keller sondiert. Vordringliches Ziel sei es gewesen, eine Ausbreitung des Feuers über den Keller hinaus zu verhindern, sagte Hergt.

Bereits 15 Minuten später habe man das Feuer unter Kontrolle gehabt. In der Folge galt es, einen Wärmestau im Kellergeschoss zu vermeiden. Die Feuerwehr setzte deshalb Hochleistungslüfter ein. Über die mögliche Ursache des Brandes konnte der Einsatzleiter keine Angaben machen.

Die Herforder Straße, die Friedrichstraße und die Langewiesche-Straße waren für die Dauer des Einsatzes gesperrt.

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