Laut »Bild«-Zeitung wird der Kieler neuer Sportvorstand HSV-Sportchef: Becker setzt sich wohl gegen Krösche durch

Hamburg/Paderborn (dpa/WB/ts). Der künftige Fußball-Zweitligist Hamburger SV hat sich nach Informationen der »Bild« für Ralf Becker als neuen Sportvorstand entschieden. Demnach hat sich der Aufsichtsrat am Samstag für den 47 Jahre alten Sportchef des erst in der Relegation gescheiterten Zweitliga-Dritten Holstein Kiel entschieden.

Statt für Markus Krösche (links) soll sich der HSV für Ralf Becker entschieden haben.
Statt für Markus Krösche (links) soll sich der HSV für Ralf Becker entschieden haben. Foto: Oliver Schwabe, dpa; Montage: Tilo Sommer

Damit scheint Markus Krösche vom Zweitliga-Aufsteiger SC Paderborn aus dem Renen zu sein. Offiziell soll die Entscheidung am Montag bekannt gegeben werden. Am Sonntag gab es keine HSV-Bestätigung der Personalie. Zunächst hieß es, der Aufsichtsrat hätte am Samstag noch keine Entscheidung gefällt.

Becker mit Hoffmann und Wettstein im Vorstand

Becker würde mit Bernd Hoffmann (Vorsitzender) und Frank Wettstein (Finanzen) den Vorstand bilden. Der 55-jährige Hoffmann war bei der Sitzung des Aufsichtsrats am Samstag interimsweise zum Vorstandschef berufen worden. Sein Amt als Präsident des Gesamtvereins behält er, den Vorsitz im Aufsichtsrat gibt er vorerst ab.

Seit der Trennung von Vorstandschef Heribert Bruchhagen und Sportvorstand Jens Todt im März war Wettstein das einzige Vorstandsmitglied. Das künftige Dreier-Gremium soll das Projekt sofortiger Wiederaufstieg gestalten. Der HSV war nach 55 Jahren erstmals aus der Bundesliga abgestiegen.

Kommentare

Es geht mich nichts an, aber wenn es stimmt, dass Krösche selbst sich aktiv vor Wochen beim HSV beworben haben soll und den SCP als Netz und doppelten Boden, als Plan B sozusagen, benutzt (missbraucht) hat, hätte ich als Fan des SCP zukünftig ein Problem mit dieser Personalie. Diese Entwicklung ist ganz sicher eine große Enttäuschung für die Fans und sollte Konsequenzen haben. Gerade jetzt, wo die schwierige Emanzipation von Finke bevorsteht, wird Personal benötigt, welches zu 100 % hinter dem Verein und nicht kurz vor dem Absprung steht, unabhängig von früheren Verdiensten..

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