Gedränge in der SCP-Offensive – Bickel nach Zwickau Noch ein Stürmer: Pfeiffer verschärft Konkurrenzkampf

Paderborn (WB/MR). Das Gedränge in der »Abteilung Attacke« wird beim SC Paderborn noch größer. In Luca Pfeiffer gibt es noch eine weitere Option für die ohnehin schon stark besetzte Offensive des Zweitliga-Aufsteigers. Wer wird sich dort am Ende durchsetzen?

Drei aus der stark besetzten SCP-Offensive (von links): Sven Michel, Marlon Ritter und Phillip Tietz.
Drei aus der stark besetzten SCP-Offensive (von links): Sven Michel, Marlon Ritter und Phillip Tietz.

Neben den Aufsteigern Sven Michel, Phillip Tietz, Christopher Antwi-Adjei und Ben Zolinski hat der SCP bereits Sebastian Vasiliadis (VfR Aalen), Tobias Schwede und Julis Düker (beide 1. FC Magdeburg) verpflichtet.

Außerdem sind die Ostwestfalen weiter bemüht, Leihspieler Marlon Ritter (Fortuna Düsseldorf) über den 30. Juni hinaus zu behalten. Dazu Baumgart: »Wir arbeiten dran, aber im Moment gibt es weder etwas Positives noch etwas Negatives zu sagen.«

Pfeiffer braucht nach Kreuzbandriss Zeit

Die jüngste Neuerwerbung ist nicht ohne Risiko: Der 21-jährige Pfeiffer, der vom Regionalligisten Stuttgarter Kickers zum SCP wechselt , hatte sich im September 2017 einen Kreuzbandriss zugezogen und deshalb nur zehn Punktspiele (vier Tore, zwei Vorlagen) bestritten. »Das Knie ist in Ordnung, das haben die Untersuchungen gezeigt«, sagt Steffen Baumgart.

Paderborns Trainer fügt hinzu: »Wir wissen, dass wir ihm Zeit geben müssen und wir dürfen auch nicht zu schnell zu viel erwarten. Aber ich freue mich auf Luca, er passt in unser Profil. Wir wollen junge Leute nach vorne bringen, damit sie uns auch als Mannschaft nach vorne bringen.«

Bickel wechselt nach Zwickau

Einen neuen Verein hat Christian Bickel. Vor der Saison an den VfL Osnabrück (Kreuzbandriss, nur sieben Einsätze) ausgeliehen, wurde sein noch bis 2019 laufender Vertrag vor einer Woche aufgelöst . Der 27-Jährige wechselt zum FSV Zwickau. Dort trifft Bickel auf seinen ehemaligen VfL-Trainer Joe Enochs.

Der Ex-Paderborner Mirnes Pepic (2013 bis 2016) sucht auch die Nähe zu seinem Ex-Coach: Der 22-Jährige wechselte ablösefrei von Erzgebirge Aue zum FC Hansa Rostock und folgt damit Pavel Dotchev, der seit Mai 2017 an der Ostsee im Amt ist.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.