4:2-Sieg beim TuS Erndtebrück: SCP gewinnt zum neunten Mal den Westfalenpokal Paderborn verteidigt Titel

Erndtebrück (WB/MR). Zweitliga-Aufsteiger SC Paderborn hat den Westfalenpokal verteidigt: Der Rekordsieger (jetzt neun Titel) schlug den TuS Erndtebrück mit 4:2 (4:0). Beide Mannschaften waren bereits für die erste Hauptrunde im DFB-Pokal qualifiziert.

Der SC Paderborn hat zum neunten Mal den Westfalenpokal gewonnen.
Der SC Paderborn hat zum neunten Mal den Westfalenpokal gewonnen. Foto: Carsten Loos

Die Ostwestfalen erwischten auf dem ungewohnten Kunstrasenplatz einen Start nach Maß. Bereits nach 64 Sekunden brachte Ben Zolinski den SCP mit 1:0 in Führung. Nach einem Querpass von Philipp Tietz musste Zolinski den Ball nur noch einschieben. Sebastian Wimmer war der Vorbereiter für Sven Michel, der nach einer halben Stunde auf 2:0 erhöhte. Auch der Top-Scorer der 3. Liga hatte keine Mühe. Dass Michel auch ein guter Passgeber ist, zeigte er nur fünf Minuten später. Sein glänzendes Zuspiel auf Phillip Klement machte den Weg zum 3:0 frei.

Der SCP hatte die Partie gegen den Regionalliga-Absteiger komplett im Griff und ließ dem Gastgeber keine Chance. Noch vor der Pause traf Leon Fesser zum 4:0. Nach einem Freistoß von Klement hatte Kapitän Christian Strohdiek den Ball für seinen Abwehrkollegen aufgelegt.

Neun Minuten nach Wiederanpfiff kamen die tapferen Hausherren zum ersten Treffer: Daniel Svab (54.) nutzte die erste richtig gute Möglichkeit des TuS Erndtebrück.

Der SCP erhöhte in der Folgezeit wieder etwas den Druck. Klement (55.), Fesser (63.) und Zolinski (67.) hätten die Führung wieder ausbauen können, vergaben aber. Dominik Jordan machte das besser: Nach Vorarbeit von Stefan Valentini verkürzte er fünf Minuten nach seiner Einwechslung noch auf 2:4.

Wie geht es mit der sportlichen Führung weiter?

Am Ende spielte der SCP das Finale aber locker runter und durfte wieder feiern: Der Zweitligaaufsteiger ist auch Westfalenpokalsieger.

Spannend dürfte werden, wie es mit Paderborns sportlicher Führung weiter geht. Nach Trainer Steffen Baumgart, der bei Union Berlin im Gespräch ist , soll Manager Markus Krösche beim Hamburger SV das Interesse geweckt haben. Krösche soll dort als Sportchef den Neuaufbau beim Absteiger einleiten.

Übersicht:

TuS Erndtebrück: Jakusch – Rente, Treude (74. Reichert), Hilchenbach, Ludmann, Svab, Valentini, Saka (80. Jordan), Kraft, Kadiata (65. Rösch), Kabashi

SC Paderborn: Ratajczak – Boeder (57. Stingl), Fesser, Strohdiek (65. Schallenberg), Herzenbruch – Wimmer – Zolinski, Klement, Bertels – Michel (46. Geurts), Tietz

Tore: 0:1 Zolinski (2.), 0:2 Michel (30.), 0:3 Klement (35.), 0:4 Fesser (37.), 1:4 Svab (54.), 2:4 Jordan (85.)

Schiedsrichter: Bastian Börner (Iserlohn)

Zuschauer: 978

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