Westfalenpokal: B-Elf des Titelverteidigers besiegt Westfalenligist Olpe mit 3:0 Paderborn steht wieder im Finale

Paderborn (WB). Titelverteidiger SC Paderborn hat die Pflicht erfüllt und erwartungsgemäß das Endspiel um den Westfalenpokal erreicht. Der Drittliga-Spitzenreiter gewann sein Heimspiel gegen Westfalenligist SpVg. Olpe mit 3:0 (2:0). »Das war ein souveräner und williger Auftritt. Alles gut, auch wenn wir mehr Tore hätten schießen müssen«, sagte  Paderborns Trainer Steffen Baumgart .

Von Peter Klute
Die frühe Führung für den Favoriten: Thomas Bertels erzielt per Kopf das Paderborner 1:0.
Die frühe Führung für den Favoriten: Thomas Bertels erzielt per Kopf das Paderborner 1:0. Foto: Besim Mazhiqi

Der hatte, wie angekündigt, gegenüber dem 6:0 in der Meisterschaft gegen CZ Jena  eine komplett neue Startelf aufs Feld geschickt . Von der samstäglichen Anfangsformation saßen Phillip Tietz, Jamilu Collins und Lukas Boeder auf der Bank, der Rest wurde im Hinblick auf das Gastspiel am kommenden Samstag beim VfL Osnabrück gänzlich geschont. Das galt zudem für den angeschlagenen Kwame Yeboah.

Finale gegen Regionalligisten TuS Erndtebrück

Die Zweitvertretung der Hausherren zeigte den drei Klassen tiefer angesiedelten Gästen sofort, dass es nichts zu holen gibt. Nach 15 Minuten stand es nach Ecken 7:0 (am Ende 26:0) und nach Toren 1:0 für Paderborn. Thomas Bertels hatte per Kopf die frühe Führung besorgt (10. Minute). Ron Schallenberg, Ben Zolinski und erneut Bertels hätten bis dahin bereits weitere Treffer erzielen können. Keeper Christian Bölker, Torwart der Deutschen Gehörlosen-Nationalmannschaft, war schon jetzt bester Olper. Der Favorit dominierte, ohne zu glänzen, und erhöhte in Minute 37 durch Kapitän Marc Vucinovic auf 2:0. Selbiger traf nach gut einer Stunde die Latte, der eingewechselte Sergio Gucciardo setzte den Schlusspunkt. Olpe schoss keinmal aufs Tor.

Im Finale am Pfingstmontag trifft der SCP auf den Regionalligisten TuS Erndtebrück, der sich vergangene Woche beim Paderborner Ligarivalen Sportfreunde Lotte mit 2:1 durchgesetzt hatte. Austragungsort und Anstoßzeit stehen noch nicht fest, sicher ist dagegen bereits, dass die Partie nicht in der Benteler-Arena stattfinden wird. »Wir haben uns nicht beworben, da wir unmittelbar nach unserem letzten Saisonheimspiel am 5. Mai mit den Wartungs- und Regenerationsarbeiten im Stadion beginnen wollen. Es handelt sich ja auch nur noch um ein besseres Freundschaftsspiel, und wenn das Spiel in Paderborn wäre, würden wir zwei Wochen Zeit verlieren. Ich gehe davon aus, dass wir in Erndtebrück spielen«, sagte Geschäftsführer Martin Hornberger auf Anfrage. Da die Ostwestfalen die Drittliga-Saison mindestens als Vierter abschließen werden, sind beide Finalteilnehmer aus Westfalen für die 1. Runde des DFB-Pokals (17. bis 20. August) qualifiziert.

Paderborn: Ratajczak - Stingl, Fesser, Wimmer (46. Itter), Herzenbruch - Schallenberg, Wassey - Vucinovic, Geurts (60. Selkos) - Zolinski, Bertels (74. Gucciardo)

Schiedsrichter: Krämer (Köln)

Tore: 1:0 Bertels (10.), 2:0 Vucinovic (37.), 3:0 Gucciardo (90.)

Zuschauer: 1132

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