Lizenzspielerabteilung soll Kapitalgesellschaft auf Aktien werden SCP gliedert Profis aus

Paderborn (WB). Mit einer Satzungsänderung am 15. Januar hat der SC Paderborn bereits die Voraussetzung geschaffen; am 28. oder 29. Mai wird die endgültige Entscheidung fallen: Sollte eine Dreiviertelmehrheit zustimmen, wird im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Lizenzspielerabteilung (Profis bis U19) in eine Kapitalgesellschaft auf Aktien (KGaA) ausgegliedert.

Bei der Jahreshauptversammlung: Vizepräsident Dr. Rudolf Christa.
Bei der Jahreshauptversammlung: Vizepräsident Dr. Rudolf Christa. Foto: Jörn Hannemann

»Wir wollen für einen Aufbruch sorgen und den SCP zu einer nicht mehr wegzudenkenden Größe machen«, sagt Dr. Rudolf Christa. Der Drittligist will mit diesem Schritt neue Finanzierungsquellen erschließen und sich damit unabhängiger von Präsident Wilfried Finke machen.

Vizepräsident Christa hat deshalb bereits mit einigen potenziellen Anlegern gesprochen: »Zwei namhafte Unternehmen befinden sich in einer starken Prüfungsphase.« Am Montagabend wurde den Mitgliedern das Projekt vorstellt, am Mittwoch werden die Vertreter der Fanklubs informiert.

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