Manager Markus Krösche kritisiert den Auftritt gegen Erfurt »Das war einfach naiver Fußball«

Paderborn (WB). Dass die beiden Roten Karten dem Spiel des SC Paderborn 07 nicht gerade zum Vorteil gereichten, versteht sich von selbst.

Von Elmar Neumann
SCP-Manager Markus Krösche.
SCP-Manager Markus Krösche. Foto: Oliver Schwabe

Aber Manager Markus Krösche nahm nach diesen denkwürdigen 90 Minuten weniger die beiden folgenschweren Pfiffe als vielmehr all das, was der SCP abseits der beiden Platzverweise zu bieten hatte, genau ins Visier: »So dürfen wir nicht spielen. Vor allem die erste Halbzeit war viel zu statisch, ohne Esprit, ohne Bewegung. Erst war es Standfußball und dann einfach naiver Fußball.«

Statt Ausreden zu suchen,  gaben sich die Verlierer vorbildlich selbstkritisch . Das nur 72 Stunden alte 0:6 gegen die Bayern führte niemand als Begründung für die dürftige Darbietung an. »Jetzt irgendetwas auf das Pokalspiel zu schieben, wäre viel zu billig. Zumal unser Trainer vier frische Spieler gebracht hat. Fakt ist: Wir waren vor diesem Gegner gewarnt, haben es aber schlicht nicht auf die Kette gekriegt. Punkt«, sagte der eingewechselte Topscorer Sven Michel.

»Über Bayern müssen wir nicht mehr reden«

Dessen Coach, Steffen Baumgart, führte insbesondere die Phase in doppelter Unterzahl als Beleg dafür an, dass dieses Freitagsspiel in keinem direkten Zusammenhang mit dem Duell vom Dienstag zu sehen gewesen sei: »Über Bayern müssen wir nicht mehr reden. Die Jungs sind doch auch noch mit zwei Mann weniger immer und immer wieder angelaufen. Das machst du nicht, wenn du keine Kraft hast.« Zu verarbeiten haben die Spieler des Weiterhin-Spitzenreiters trotzdem viel, und deshalb überraschte Baumgart sein Team mit einem freien Wochenende.

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