Paderborns Michael Ratajczak freut sich auf St. Pauli, ist aber enttäuscht über die Rangfolge im Tor Nur im Pokal die Nummer eins

Paderborn  (WB). Ein Torwart in der Zwickmühle: Da ist zum einen die Vorfreude auf ein tolles Spiel vor großer Kulisse. Doch da ist zum anderen auch die Ansage, dass er nach dem DFB-Pokalspiel des SC Paderborn gegen den FC St. Pauli (Mo. 18.30 Uhr) zurück auf die Ersatzbank muss. Die Rede ist von Michael Ratajczak.

Von Peter Klute
Michael Ratajczak hütet im Pokal das SCP-Tor.
Michael Ratajczak hütet im Pokal das SCP-Tor. Foto: Oliver Schwabe

Der trägt zwar die Rückennummer 1, ist aber hinter Leopold Zingerle nur die Nummer zwei. Zingerle spielt in der Meisterschaft, Ratajczak im Pokal: Als Trainer Steffen Baumgart dem 35-Jährigen diese Entscheidung unmittelbar vor dem Saisonstart mitteilte, herrschte viel Frust auf der Gegenseite. »Die Enttäuschung war groß, die Überraschung auch. Und es gab keine Begründung«, erinnert sich Ratajczak und macht keinen Hehl daraus, gedacht zu haben, dass er den Posten zwischen den Pfosten bekommen würde. »Daher bin ich hiergeblieben. Ich habe den Anspruch zu spielen und die sportliche Perspektive dafür gesehen«, sagt Ratajczak.

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