Nach 0:1-Niederlage hält sich die Hoffnung auf einen Wiederaufstieg beim SCP dennoch in Grenzen Finke denkt nicht an Abstieg

Paderborn (WB). Wie groß die Erwartungshaltung beim SC Paderborn nach den zwei Siegen zum Abschluss der Hinrunde war, konnte man an den Gesichtern der Spieler nach dem Abpfiff ablesen.

Von Peter Klute
SCP Präsident Wilfried Finke (hier beim Spiel gegen Fortuna Köln) ist trotz Niederlage ein zufriedener Tribünengast.
SCP Präsident Wilfried Finke (hier beim Spiel gegen Fortuna Köln) ist trotz Niederlage ein zufriedener Tribünengast. Foto: Oliver Schwabe

 Obwohl die Mannschaft gegen den Tabellenführer über 90 Minuten ein gleichwertiger Gegner war, tat dieses 0:1 gegen den MSV richtig weh. So weh, dass Thomas Bertels auf dem Weg in die Kabine gar nichts sagen wollte.

Das kleine Fünkchen Hoffnung, dass der direkte Wiederaufstieg in die 2. Liga vielleicht doch noch gelingen könnte, ist schon wieder erloschen. Neun Punkte sind es auf Rang drei, drei Zähler dagegen nur bis Platz 18. Das zeigt, ein Abstieg ist für den Tabellen-15. deutlich wahrscheinlicher.

Finke: »Wir haben eine sehr gute Mannschaft«

Einer macht sich diesbezüglich aber keine Sorgen. »Darüber denke ich gar nicht nach«, erklärte Präsident Wilfried Finke, bevor er sich persönlich an die Verlierer wandte. »Die Leistung war hervorragend, die bessere Mannschaft hat verloren«, sagte

Finke und sieht keinen Anlass, den vier Winterneuzugängen bis morgen noch weitere folgen zu lassen. »Wir haben gesehen, dass nichts mehr passieren muss. Wir haben eine sehr gute Mannschaft, die sich heute leider nicht belohnt hat«, sagte Finke. Worte, die Probespieler Michael Wiemann nicht gerne hören wird, sein Transfer wird nach dieser Aussage des Präsidenten immer unwahrscheinlicher.

Das vorhandene Personal brachte selbst den Primus ins Straucheln und ist zumindest für den Klassenerhalt stark genug. »Mit dieser Leistung müssen wir uns nicht verstecken«, waren sich Robin Krauße und Trainer Stefan Emmerling einig.

Selbst MSV-Coach Ilia Gruev gestand ein: »Der Gegner hat es uns richtig schwer gemacht.« Doch unterm Strich stand wie im Hinspiel ein 0:1 aus Paderborner Sicht, und das nahm Novize Sebastian Heidinger zum Anlass, den Finger zu heben: »Wir müssen aufpassen und dürfen nicht vergessen, wo wir stehen.«

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