Abwehrchef trainiert wieder, fehlt aber auch in Heidenheim SCP weiter ohne Sebastian

Paderborn (WB/pk). Wenn über Nacht nicht noch ein Wunder geschieht, wird der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist SC Paderborn auch im Auswärtsspiel am kommenden Samstag beim 1. FC Heidenheim (Anstoß 13 Uhr) auf seinen Abwehrchef Tim Sebastian verzichten müssen. Der 32-Jährige hatte sich bei der 0:4-Heimpleite am 8. April gegen Union Berlin den zweiten Muskelfaserriss im hinteren linken Oberschenkel in nicht einmal drei Wochen zugezogen.

Tim Sebastian fehlt dem SCP auch in Heidenheim.
Tim Sebastian fehlt dem SCP auch in Heidenheim. Foto: Schwabe

Nach dem ersten fehlte er nur in Braunschweig, diesmal werden es nach der Partie in Frankfurt wohl mindestens zwei Spiele. Während Sebastian, der seit Montag individuell mit Athletiktrainer Kai Peter Schmitz trainiert, gestern selbst keine Prognose  abgeben wollte, äußerte sich sein Coach. Und der hat, was einen Einsatz in Baden-Württemberg angeht, kaum Hoffnung. »Er müsste sich absolut sicher fühlen. Ich möchte da nicht vorgreifen und abwarten, aber aus meiner Sicht kommt Heidenheim für Tim noch verfrüht. Ich wäre froh, wenn er zu Beginn der nächsten Woche voll einsteigen könnte und dann eine Option für unser nächstes Heimspiel am 29. April gegen den SC Freiburg wäre«, sagte René Müller.

Dann tritt der SCP wieder freitags an, so wie in den vergangenen fünf Begegnungen gegen St. Pauli, Duisburg, Braunschweig, Berlin und Frankfurt. »Da hatten wir immer die gleichen Tagesabläufe, das ändert sich diesmal mit dem Anstoß am Samstagmittag kolossal. Da gibt es morgens zum Beispiel auch Nudeln zum Frühstück. Deshalb haben wir unsere Trainingszeiten angepasst«, erläuterte Müller. Heißt: Der SCP trainierte in dieser Woche immer zur Anstoßzeit um 13 Uhr, mit Ausnahme heute. Da wird um 10 Uhr (nicht öffentlich) in Paderborn geübt, anschließend geht es mit dem Bus gute fünf Stunden in Richtung Süden. Die Abschlusseinheit ist morgen in Heidenheim. Die vorzeitige Anreise geschieht auf ausdrücklichen Wunsch von Müller. »Die Busfahrt wäre mir einen Tag vor dem Spiel eindeutig zu lang gewesen, da hätten die Spieler große Strapazen gehabt. Und wenn wir zwei Tage vor Ort sind, haben wir außerdem noch mehr Zeit für Einzelgespräche«, so der Trainer.

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