Paderborns Trainer sucht in Braunschweig das Gespräch mit den Fans Müller stellt sich vor sein Team

Paderborn (WB). Trotz der eigenen 1:2 (1:2)-Niederlage in Braunschweig gab es auch für den SC Paderborn an diesem Spieltag einen Grund, aufzuatmen. Dank des Karlsruher SC ist die Lage noch nicht so dramatisch, wie sie für einige Minuten zu werden drohte.

Von Elmar Neumann
Paderborns Trainer René Müller stellte sich in Braunschweig der Kritik der Fans, aber verteidigte auch sein Team.
Paderborns Trainer René Müller stellte sich in Braunschweig der Kritik der Fans, aber verteidigte auch sein Team. Foto: Oliver Schwabe

Als die Münchener Löwen Sonntagnachmittag im Wildparkstadion mit 1:0 in Führung gingen, verabschiedete sich selbst der Relegationsplatz für den Tabellenvorletzten im virtuellen Klassement in vier Punkte Entfernung. Da der KSC aus dem Rückstand aber noch einen 3:1-Sieg machte, bleibt es für den SCP bei dem einen Zähler, der ihn von den Sechzigern trennt.

Dass die etwa 600 mitgereisten Fans die Verlierer mit wenig Zuneigung empfingen, dafür hatte der Coach natürlich vollstes Verständnis. Alle Vorwürfe, die er und die Seinen vom aufgebrachten Anhang zu hören bekamen, wollte Müller allerdings nicht abnicken. Insbesondere gegen die »Wir-wollen-euch-kämpfen-sehen«-Rufe wehrte er sich in den Zaungesprächen mit Nachdruck: »Die Enttäuschung ist völlig nachvollziehbar. Den Spielern und dem Trainerteam geht es ja ganz genauso. Aber in einem Punkt stellen wir uns absolut vor die Mannschaft: Läuferisch, kämpferisch und die Einstellung betreffend ist ihr in keinster Weise ein Vorwurf zu machen.«

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