Vor dem Rückrundenstart in Bochum: Paderborns Torjäger kritisiert die Einstellung Lakic fordert 120 Prozent

Paderborn (WB). Seit fast einem Jahr trägt Srdjan Lakic das Trikot des SC Paderborn. Die Bilanz ist ernüchternd: Saisonübergreifend gab’s   im Kalenderjahr 2015 in 34 Punktspielen nur  sieben Siege, 20 Spiele wurden verloren.  Dass  in zwei verschiedenen Ligen gespielt wurde, interessiert den SCP-Torjäger dabei wenig. Er kritisiert ausschließlich die Grundhaltung. 

Von Matthias Reichstein
Srdjan Lakic zeigt Stärke: Paderborns Sturmspitze, hier von Marvin Bakalorz (links) und Mahir Saglik gefeiert, traf aber nur beim BVB.
Srdjan Lakic zeigt Stärke: Paderborns Sturmspitze, hier von Marvin Bakalorz (links) und Mahir Saglik gefeiert, traf aber nur beim BVB. Foto: dpa

»Jedes Spiel ist Krieg. Egal, ob in der 1. oder 2. Liga. Da gibt es keine einfachen Spiele, da geht nur etwas mit einer 120-prozentigen Einstellung. Wenn wir die als Mannschaft auf den Rasen bringen, werden wir auch wieder Spiele gewinnen.« Das klingt in Terror-Tagen wie diesen besonders deftig, Paderborns Torjäger Lakic will damit aber besonders eins erreichen: seine Elf wachrütteln.

Wenn Freitagabend (Anstoß: 18.30 Uhr) in Bochum die Zweitliga-Rückrunde beginnt, werden die SCP-Anhänger innerlich die Saison-Uhr noch einmal auf null drehen und statt neuerlicher Abstiegs-Angst mit einem Neustart-Gefühl in die restlichen 17 Spiele gehen. Nicht so Srdjan Lakic. Für ihn war der Trainerwechsel schon die Wende: »Wir waren seitdem, bis auf das 1:4 in Freiburg, in keinem Spiel die schlechtere Mannschaft.«

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Freitagausgabe des WESTFALEN-BLATTS.

Kommentare

120% rumstehen?

Wer 120% fordert muss auch mit gutem Beispiel voran gehen und nicht die ganze Zeit rumstehen und warten bis ihm ein Ball auf den Kopf oder vor die Füsse fällt.

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