DFB-Pokal: erste Niederlage für Stefan Effenberg mit dem SCP – Zweitligist führte 1:0 durch Lakic 1:7 – Paderborn kassiert in Dortmund eine Packung

Dortmund (WB). Auch mit dem neuen Coach Stefan Effenberg kann der SC Paderborn 07 chancenlos sein. Eine halbe Stunde lang durfte der Zweitligist von der Pokal-Sensation und dem Achtelfinal-Einzug träumen, dann aber musste der SCP doch die Überlegenheit des großen Favoriten anerkennen und unterlag Borussia Dortmund noch mit 1:7 (1:3).

Von Elmar Neumann
Die Dortmunder jubeln, die Paderborner wenden sich ab.
Die Dortmunder jubeln, die Paderborner wenden sich ab. Foto: Oliver Schwabe

Srdjan Lakic, der für Nick Proschwitz beginnen durfte, war es, der bei den 5000 SCP-Fans unter den 74.605 Zuschauern große Hoffnungen weckte. Der Kroate schob den Ball nach einem Duell mit dem indisponierten BVB-Keeper Roman Bürki zur Paderborner Führung ins Netz (21.). 

So weit, so aufmüpfig.

Srđan Lakić bejubelt seinen Treffer zum 1:0. Foto: Friso Gentsch/dpa

Dieser Treffer weckte die bis dahin lethargischen Borussen, die ihre Topstars Marco Reus (nicht im Kader) und Pierre-Emerick Aubameyang (auf der Bank) schonten, auf. Erst traf Shinji Kagawa nur die Latte (23.). Doch zwei Minuten später stand es dank Adrian Ramos schon 1:1, und den Rest der ersten Hälfte nutzten Gonzalo Castro (30.) sowie Shinji Kagawa (43.), um für einen standesgemäßen Pausenstand zu sorgen.

Für diejenigen, deren Zweifel am Ausgang dieser Partie damit noch immer nicht beseitigt waren, erhöhte Ilkay Gündogan per Foulelfmeter (55., Dominik Wydra an Matthias Ginther) auf 4:1. Der SCP war nur noch ein Spielball der Borussen und lag drei Minuten später - nach Castros zweitem Tor - mit 1:5 hinten. Lukas Piszczek (87.) machte schließlich auch noch das halbe Dutzend voll. Henrikh Mikhitaryan (89.) traf zum Endstand. 

Stefan Effenberg gibt seiner Mannschaft Anweisungen. Foto: Oliver Schwabe

Für den Trainer-Novizen Effenberg war es im dritten Pflichtspiel die erste Niederlage. In der Meisterschaft ist seine Bilanz nach den 2:0-Siegen gegen Eintracht Braunschweig und Union Berlin noch blitzsauber und das soll sie auch nach dem Heimspiel gegen den FSV Frankfurt (Samstag, 13 Uhr) sein.

Statistik

Dortmund: Bürki - Ginter (63. Piszczek), Hummels, Sokratis (70. Bender), Schmelzer - Weigl, Castro - Gündogan, Mikhitaryan, Kagawa (63. Januzaj) - Ramos

Paderborn: Kruse - Heinloth, Hoheneder, Wydra, Brückner - Bakalorz, Ndjeng - Koc (61. Vucinovic), Saglik (61. Stöger), Stoppelkamp - Lakic (46. Proschwitz)

Tore: 0:1 Lakic (21.), 1:1 Ramos (25.), 2:1 Castro (30.). 3:1 Kagawa (43.), 4:1 Gündogan (55., Foulelfmeter), 5:1 Castro (58.), 6:1 Piszczek (87.), 7:1 Mikhitaryan

Zuschauer: 74.605

Gelbe Karten: - / Wydra

Zweikampf im Signal-Iduna-Park: Paderborns Süleyman Koç gegen gegen BVB Spieler Marcel Schmelzer. Foto: Oliver Schwabe

Kommentare

Groß gegen Klein

Dortmund gegen Paderborn ist wie Groß gegen Klein.
Nur weil Paderborn jetzt den Effenberg hat, ist es im Spiel nicht besser geworden.
Wünsche den Herrn Effenberg in Paderborn als Trainer viel Glück, die Paderborner sollen halt in der 2. Bundesliga gut spielen und ihre Punkte holen, damit sie wenigsten in der 2 Bundesliga bleiben.

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