SC Paderborn erwartet den FC Watford zum letzten Vorbereitungsspiel Gellhaus sieht den SCP gewappnet

Paderborn (WB). Eine Woche vor dem Zweitliga-Auftakt wartet auf den SC Paderborn eine erstklassige Generalprobe. Der Erstliga-Absteiger bekommt es am Sonntag (16 Uhr) mit Premier-League-Aufsteiger FC Watford zu tun und fühlt sich gewappnet – nicht nur für das letzte Testspiel.

Von Elmar Neumann
Die Richtung stimmt: Cheftrainer Markus Gellhaus sieht den SCP eine Woche vor dem Start auf einem guten Weg.
Die Richtung stimmt: Cheftrainer Markus Gellhaus sieht den SCP eine Woche vor dem Start auf einem guten Weg. Foto: Besim Mazhiqi

»Die Mannschaft macht einen sehr guten Eindruck, zieht bis jetzt super mit, und daher bin ich auch zuversichtlich, dass wir gut in die Saison starten«, sagt Trainer Markus Gellhaus. Der Heimauftritt  gegen das Team, das einst Popstar Sir Elton John gehörte, ist für den SCP das neunte Vorbereitungsspiel.

Durchwachsene Bilanz

Die Bilanz der ersten acht Partien fasst der neue Chefcoach mit »durchwachsen« zusammen, in wirklich schlechter Erinnerung ist ihm aber nur die 1:4-Abfuhr gegen den österreichischen Zweitligisten Linzer ASK geblieben: »Da war nicht nur das Ergebnis, sondern das Auftreten der Mannschaft enttäuschend. Die Leistungen in den anderen Spielen  aber waren eigentlich okay, auch wenn   die Resultate das nicht immer ganz widergespiegelt haben.«

Gegen Watford sollen bestenfalls Leistung und Ergebnis passen. Dabei geht es auch darum, im Saison-Eröffnungsspiel bei den Fans die Vorfreude auf die Zweitliga-Spielzeit zu schüren, aber vor allem natürlich darum, eine dem eigenen Selbstbewusstsein zuträgliche Vorstellung abzuliefern. »Wir wollen uns in der Form präsentieren, in der wir hoffentlich auch am ersten Spieltag gegen Bochum erfolgreich sein können«, sagt der Breitenreiter-Nachfolger, der den finalen Probe-Kick daher auch nicht zu einem Wechselspielchen verkommen lassen will.

Neue Mittelfeldspieler

Wie schon beim 4:1-Erfolg gegen den englischen Zweitligisten Bolton Wanderers am Montag, noch auf österreichischem Boden, wird sich die Anfangsformation bis zu 70 Minuten lang beweisen dürfen. Als Fingerzeig auf die Startelf gegen den VfL will Gellhaus das aber nicht unbedingt  verstanden wissen: »Ob das die erste Elf ist, vermag ich nicht zu sagen. Schließlich folgt dann noch eine Woche Training.«

Verzichten muss der 45-Jährige gegen Watford lediglich auf Stürmer Srdjan Lakic. Eine Personalsituation, die Gellhaus nach einem so fordernden Trainingslager für außergewöhnlich entspannt erachtet und die ihm auch das Warten auf die zwei Mittelfeldspieler, die noch verpflichtet werden sollen, erleichtert: »Als Trainer möchte ich so schnell wie möglich mit dem kompletten Team zusammenarbeiten, aber ich habe für die Situation, die nach dem Abstieg nicht einfach war, Verständnis und bringe die nötige Geduld mit.«

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